Liederkranz Sulzbach vereint alle Generationen
Weihnachtsfeier 2009 im Kerzenschein – Besinnliche Stunden beim Liederkranz Sulzbach
Stühle und Tische mussten im Saal des katholischen Gemeindezentrums zusätzlich aufgestellt werden, denn so viele Menschen wollten die stimmungsvolle vorweihnachtliche Feier des MGV Liederkranz Sulzbach erleben, die seit Jahren geboten wird. So traf sich die Liederkranzfamilie am vergangenen Sonntag und vereinte alle Generationen bei dieser Feier, die an Besinnlichkeit und Wärme nicht übertroffen werden kann. Dem Alltag entfliehen und adventliche Stunden bieten, das war die Vorstellung der Vorstandschaft und das ist auch vollkommen gelungen. "Advent im Kerzenlicht", lautetet das Motto und genau diese Stimmung konnte im festlich geschmückten Saal und auch schon im Treppenhaus wahrgenommen werden. Lore Weber hatte diese Stimmung mit ihren fleißigen Helfern geschaffen. Die Gäste dankten es mit Anerkennung und Applaus. Der Vorsitzende Jochen Weber konnte, neben Ortsvorsteher Josef Klemm, Musikdirektor Ludwig Reinhard, Peny Bauer - die Dirigentin des Frauen- und Kinderchors - jeweils mit Gattin bzw. Gatten begrüßen, sowie Ehrenmitglieder, Stadt-, und Ortschaftsräte. Er richtete auch Dankesworte an alle Helferinnen und Helfer sowie an die Mitwirkenden und die Programmgestalter, an die Ausgestalter des Saales. Er betonte in seiner Ansprache auch, dass man eine Kooperation mit dem KSV eingegangen sei und sich gegenseitig bei Veranstaltungen unterstütze, damit alle Vereinsmitglieder derartige Feiern genießen können, was mit Beifall aufgenommen wurde. Ein ausgewogenes Programm war geboten, das Jochen Weber selbst moderierte. Unter Leitung von Ludwig Reinhard eröffnete der Männerchor, ausdruckstark und harmonisch mit, "Christmettenruf" und „Heut strahlen Engelein“ von W. Siegler-Legel den Nachmittag. Mucksmäuschenstill wurde es, als die kleine Linda Bader unbekümmert auf ihrer Geige Weihnachtslieder spielte und dies nach nur einem Jahr Unterricht.
Gespannt war man auf den Auftritt des Frauenchors unter Leitung von Peny Bauer, konnte er sich doch bereits zwei Tage zuvor schon hervorragend beim Kirchenkonzert präsentieren. Eindrucksvoll zeigten die 40 Damen ihre Sanges-künste und ernteten mit „Weihnachts-Wiegenlied (John Rutter) und „Engel haben Himmelslieder“ (Karl Haus) starken Beifall. Mit gemeinsamen Liedern, die Albert Hilkert musikalisch am Klavier begleitete, wurde das Publikum in die Feier einbezogen, was dankbar angenommen wurde.
Tanja Neuthinger-Gärtner und Monika Seiler stellten sich wieder die Aufgabe mit etwa 20 Kindern das Weihnachtspiel „Sterne über Bethlehem“ einzustudieren, wohl keine leichte Aufgabe. Was herauskam, war eindrucksvoll, denn mit Spaß und Freude war die Truppe am Werk und zog die Gäste in ihren Bann. Sogar ein kleiner Stern verließ unaufhaltsam seine Laufbahn, was mit Heiterkeit aufgenommen wurde. Einfach wundervoll, was die kleinen Akteure voll-führten, gesanglich unterstützt vom Kinderchor, der also auch zum Erfolg maßgeblich beitrug. Starker Beifall war der Lohn für die kleinen Akteure. Dann trat der Kinderchor unter Leitung von Peny Bauer auf die Bühne und sang mehrstimmig „up in heaven“ (Don Besig-Nancy) so wie „we wish you a merry christmas“ (Hans Günter Heumann) und weckte damit helle Begeisterung, was der Beifall zeigte. Es war ein Genuss den jungen Stimmen zu lauschen. Schließlich erschien auch St. Nikolaus und er konnte in strahlende Kinderaugen sehen. Auch wenn er seine Kopfbe-deckung verlor, verkörperte der „Heilige“ seine Respektsperson und zeigte dabei Ausstrahlung. Mit einem schönen Gedicht und der Erinnerung an den Sinn von Weihnachten, begann dann seine Arbeit. Für Ralf Mittelbach scheint die Rolle des St Nikolaus zugeschnitten zu sein, gelang es ihm doch, die Kinder um sich zu scharen und vielen ein Gedicht oder Lied zu entlocken, wie schon lange nicht mehr. Die Rute kam nicht zum Einsatz und er verteilte nur Geschenke. Bei den Jungsängern bewegte sich erstmals etwas, denn Robin Keim sammelte sie um sich, gab die Töne an und entlockte ihnen wenigsten ein lautes „HA“. Na ja, die Lacher hatten sie jedenfalls auf ihrer Seite. Auch für Dirigent Ludwig Reinhard und die Leiterin des Frauenchors, Peny Bauer, überbrachte der Nikolaus Geschenke.
Ein besonderes Präsent gab es dabei für Ludwig Reinhard, denn er konnte ein Bildcollage in Empfang nehmen, die seine Erfolge mit dem „Liederkranz“ bei drei Chorwettbewerben des Badischen Chorverbandes zeigte, wobei jeweils der Titel „Meisterchor“ ersungen werden konnte.
Danke sagte er den auswärtigen Sängerinnen und Sängern und allen die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten. Dann verabschiedete sich der Himmelsboote mit , ".... ich muss nun gehen, im nächsten Jahr werden wir uns wieder-sehen" und mit dem Nikolauslied und viel Applaus zog er von dannen. Den musikalischen Schlusspunkt setzte, der "Männerchor" gekonnt mit „Weihnachtszauber" (Christian Siegler) und dem gemeinsam mit den Gästen gesungenen „Stille Nacht“ (Hans Lingerhand), ehe der Vorsitzende Jochen Weber mit Weihnachts- und Neujahrswünschen sowie der Erinnerung an das Weihnachtsliedersingen am 24. Dezember um 15:30 Uhr auf dem Friedhof, die Feier offiziell beendete. (rn)