MGV Liederkranz Sulzbach: Versammlung 2009 vertraut amtierenden Vorstand
Wahlen im Eiltempo/Männerchor mit Durchschnittsalter von 49,1 Jahren
Sulzbach Wie schnelllebig die Zeit ist, musste auch Jochen Weber, Vorsitzender des MGV Liederkranz Sulzbach feststellen, denn zwei weitere Jahre seiner Amtszeit sind wieder abgelaufen und daher stand er erneut zur Wahl um den Vorsitz. Viele Mitglieder - auch zahlreiche Ehrenmitglieder - waren ins katholische Gemeindezentrum gekommen, um die Rechenschaftsberichte der Vorstandschaft zu hören, darunter auch Dirigent Ludwig Reinhard, Peny Bauer vom Frauenchor und Ortsvorsteher Josef Klemm. Zunächst gedachte die Versammlung der verstorbenen Mitglieder Manfred Grieser, Karl Mades, Ursula Rößling und Herbert Schäfer, ehe der Vorsitzende Jochen Weber das Geschäftsjahr Revue passieren ließ.
Sehr vielseitig waren die Aufgaben und er dankte seinen Vorstandskollegen, denn ohne sie wäre das Pensum nicht zu schaffen gewesen. In den Dank schloss er die Beisitzer insbesondere den Vergnügungsausschuss und alle Mitstreiter und Helfer bei den Veranstaltungen herzlich ein. Der Liederkranz könne – so Weber – im 105. Jahr seines Bestehens auf 256 Mitglieder zählen, mit einem Durchschnittsalter von 52,9 Jahren. Der Frauenchor zähle derzeit 37 Aktive und der Männerchor gar 55, letzterer mit einem Durchschnittsalter von 49,1 Jahren. Mit Zuversicht sehe er deshalb dem Jubiläumsjahr 2013 entgegen. Die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, die Umgestaltung der Kerwe und die „Liederkranz-Tage“ im September hätten sich positiv auf die Finanzen ausgewirkt, doch durch weitere Ausgaben wie Miete, Abgaben an die Kirchengemeinde und Kosten für Dirigentin und Frauenchor müssen andere Sachen einfach zurückgeschraubt werden, wofür Weber um Verständnis bat. Dinge die selbstverständlich waren, wird es daher wohl nicht mehr geben. Der Frauenchor, gegründet im November 2007, habe sich gefestigt und bei sieben Auftritten sehr achtbares erreicht. Man verzichtete dabei sogar auf eine Sommerpause, um beim Liederabend des Vereins mitwirken zu können. Er dankte unter starkem Beifall der Dirigentin Peny Bauer und den Sängerinnen. Bei den Aktivitäten des Männerchors erinnerte Weber an die Konzertsingen in Trösel, Wilhelmsfeld, Ladenburg und Kirrlach sowie an die Wertungssingen in Abenheim, Kortelshütte und Neudorf wo man einen Klassensieg und ein Golddiplom ersingen konnte. Man habe sich bestens repräsentiert, weshalb der Dank an Ludwig Reinhard ging, der seit nunmehr 43 Jahren vorbildliche Arbeit leiste. Weber sprach auch den stilvollen Familienabend an und die besinnliche Weihnachtsfeier, welche das positive Gesamtbild des Vereins abrunden. Er dankte den Disharmonikern für ihre Aktivitäten, wobei sie stets den Liederkranz repräsentieren würden. Die Kooperation mit dem Chor der Grundschule habe sich bewährt und könnte noch mehr ausgebaut werden, was Gespräche bringen sollten. Nicht unerwähnt können die Deutschen Meisterschaften, die der KSV Sulzbach ausrichtete, bleiben, denn immerhin durfte der Liederkranz bei der Eröffnung mit der Intonation der Nationalhymne mitwirken. Auch der Jubiläumsabend des KSV wurde gesanglich umrahmt vom Frauen- und Männerchor. Im Juli knüpfte man an eine alte Tradition an, denn ein Tagesausflug nach Heidelberg mit Wanderung nach Neckargemünd und Rückfahrt mit dem Schiff, weckte Begeisterung und soll alle 2 Jahre seine Fortsetzung finden, so groß war die Teilnehmerzahl. Ohne großes Zelt und ohne Musik ging man etwas skeptisch in das schönste Fest Sulzbachs, die Kerwe. Ein schön gestaltetes und frisch anmutendes Kerwedorf mit kleinen Zelten, Sonnenschirmen und Biergartenatmosphäre wurde zu einem Anziehungspunkt. Die „Liederkranz-Tage“ mit offenen Singstunden, gemütlichem Beisammensein, Flohmarkt, Liederabend aller Chorgattungen und Frühschoppen mit der Bigband aus Laudenbach waren erfolgreich und sollen eine Wiederholung finden. Einziger Schwachpunkt, das kalte Wetter. Eine schöne Sache sei der Jungsängerausflug nach Forbach gewesen, der im Sinne der Kameradschaftspflege verlief, und natürlich die Rocknacht im Bürgersaal mit der Gruppe Altmetall. Die 2008 gegründete Wandergruppe unter Leitung von Heinz Kohl und Rudi Weber habe sich etabliert und monatlich (erster Mittwoch) gehe es on Tour mit 15 – 20 Wanderern. Ausblickend auf 2009 teilte Weber mit, dass wieder ein Grillfest eingeplant wurde, wobei die Örtlichkeiten noch offen sind. Der Vereinsball werde aus Kostengründen im Bürgersaal stattfinden, denn die kostenfreie Nutzung sollte man nutzen. Der Vorsitzende sprach noch einen eigenen Kinderchor an, der ja schon bei der Weihnachtsfeier unter Leitung von Peny Bauer zu hören war. Diesbezügliche Gespräche laufen. In der Hoffnung, dass es ihm als Vorsitzender gelingen möge, den Verein weiter nach vorne zu bringen und gleichzeitig in ruhigem Fahrwasser zu halten, schloss Jochen Weber seinen Bericht. Von einer umfangreichen Terminfülle wusste Schriftführer Rudi Neumann zu berichten und er zeigte auf, was terminlich alles im abgelaufenen Geschäftsjahr zu bewältigen war. Er kündigte gleichzeitig seinen leisen Abschied an, denn nach einer erneuten Wiederwahl, werde er sich 2011 von seinen Ämtern verabschieden. Man solle sich heute schon über die Nachfolge Gedanken machen.
Der Kassenbericht von Albrecht Spether zeigte geordnete Verhältnisse und erstmals konnte wieder mit einen Plusbetrag abgeschlossen werden, was gerne aufgenommen wurde. Mit dem Hinweis auf 27 neue Mitglieder und dem Dank an Spender und Familie Jürgen Knapp für den Beitragseinzug und die Verteilung des Mitteilungsblattes, schloss Spether seinen Bericht. Im Namen der Kassenprüfer bescheinigte Otto Kain eine einwandfreie Kassenführung. Er bat um Entlastung für Kassier und Vorstandschaft, die einstimmig gewährt wurde. Martin Knapp, 2. Vorsitzender, dankte seinen Vorstandskollegen ausführlich für ihre Arbeit, ehe es zu den Neuwahlen kam die zügig und ohne Gegenstimmen verliefen. Sie brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Jochen Weber, 1. Schriftführer Rudi Neumann, 1. Kassier Albrecht Spether, Pressewart Rudi Neumann, Jugendvertreter Daniel Knapp und Matthias Seiler.
Frauenchorsprecherinnen sind: Claudia Ehret und Brigitte Kammerer. Beisitzer: Jürgen Frickinger, Frank Grünewald, Robin Keim, Michael Leist, Karlheinz Schäfer, Ralf Seiler.
Den Vergnügungsausschuss bilden: Kai Beck, Frank Grünewald, Sandra Grünewald, Brigitte Kammerer, Christa Knapp, Martin Knapp, Karin Neuthinger, Bernd Seiler, Frank Seiler, Albrecht Spether, Theo Thomas, Roland Till. Notenwarte sind: Albert Hilkert, Roland Till und Patrick Bauer. Als Kassenprüfer fungieren: Josef Klemm und Erwin Lechert.
Auf eigenen Wunsch waren aus ihren Ämtern ausgeschieden: Christian Behrens, Gregor Knapp, Edmund Spether, Hanni und Richard Werthwein. Ihnen dankte der Vorsitzende für ihre langjährige harmonische Mitarbeit, letzteren für den stets kostenlosen Blumenschmuck.
Danach verwies der Vorsitzende auf die schon bekannten Termine, die ja im Mitteilungsblatt veröffentlicht sind. Er verlas Weihnachts- und Neujahrsgrüße und dankte den Ehrungsbeauftragen Heinz Kohl, Horst Otto, Rudi Weber und Christian Behrens für ihre Arbeit und gleichzeitig stellte er fest, dass sich die letztjährige Entscheidung, Ehrungsbeauftragte zu wählen, als richtig erwiesen habe. Über den Stand der Vorbereitungen des Familienausfluges nach Bayerisch Eisenstein, berichtete Bernd Seiler. Er teilte mit, dass sich 80 Teilnehmer gemeldet haben und noch 20 Plätze in den Bussen frei sind. Insbesondere an Sänger wurde appelliert, doch mitzufahren, da man in einer Kirche singen wolle. Musikalische Ausblicke auf 2009 gaben dann noch Jochen Weber und Dirigent Ludwig Reinhard, ehe der Vorsitzende die harmonische Versammlung schloss und mit einem Geburtstagsständchen für Rudi Weber und einem gemeinsamen Lied unter Leitung von Ludwig Reinhard endete. (rn)
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Einladung zur Generalversammlung am Samstag 08.01.2009 um 16:30 Uhr
im Clubraum, katholisches Gemeindezentrum
Es stehen u.a. wieder Neuwahlen an und die Weichen für die Zukunft sollen gestellt werden. Auch An alle Mitglieder, insbesondere auch an die passiven, ergeht herzliche Einladung.
Hier ein Blick auf die Tagesordnung:
Begrüßung durch den Vorsitzenden und Totenehrung
1. Bekantgabe der Tagesordnung - Abstimmung
2. Geschäftsbericht des Vorsitzenden
3. Bericht des 1. Schriftführers
4. Kassenbericht/Revisonsbericht/Entlastung
5. Neuwahlen: a) 1. Vorsitzender - b) 1. Schriftführer - c) 1. Kassier
d) Pressewart - e) Bestätigung Frauenchorsprecherin
f) Jugendvertreter - g) Notenwarte - h) Beisitzer
i) Vergnügungsausschuss - j) 2 Kassenprüfer
6. Termine und Bekanntgaben
7. Verschiedenes
Änderungen vorbehalten
Evtl. Anträge sind schriftlich bis zum 04.01.2009 beim Vorsitzenden Jochen Weber, Kollwitzstr. 4 - 69469 Weinheim, einzureichen.
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MGV Liederkranz Sulzbach in Wiesloch wieder erfolgreich
Prädikat „Meisterchor“ im Badischen Chorverband zu dritten Mal ersungen.
Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte auch für den Dirigenten
Das Ziel war für dieses Jahr vorgegeben. Priorität besitzt der Chorwettbewerb des Badischen Chorverbandes (BCV), bei dem der Titel „Meisterchor im Badischen Chorverband“ verteidigt bzw. erneuert werden sollte. Die Sängerfeste waren daher nur Nebensache, doch auch hier wollte man sich bestens präsentieren, was auch gelang. Monatelang hatten die Sänger vom MGV Liederkranz Sulzbach mit ihrem Dirigenten Ludwig Reinhard, Musikdirektor FDB, geprobt, viele Sondersingstunden absolviert und Freizeit geopfert, um sich nach 1995 und 2001 erneut einer fünfköpfigen Jury zu stellen. Das bekannte Palatin in Wiesloch war am vergangenen Wochenende Austragungsort des Wettbewerbes, bei dem es nur Sieger oder Verlierer gibt. Insgesamt stellten sich 47 Chöre aus Baden in den Leistungsstufen, Leistungschor, Konzertchor, oder der höchsten Stufe, Meisterchor, der Jury. Beste akustische Bedingungen herrschten im „Palatin“ und auch so war man bestens betreut und aufgehoben. Durchweg gut besetzt war der Konzertsaal und darin eine hochkarätige Wertungsjury, die es sich nicht leicht machte. Zwei neue Chöre mussten erarbeitet werden und dazu noch ein Volkslied. Ein Pflichtchor war vorgegeben, bei dem es sich um „Soave fia il morir“ handelte, einem fünf-stimmigen Madrigal von Giovanni Pierluigi da Palestrina, einem Altmeister, der 1525 – 1594 in Italien wirkte. An Schwierigkeit schier unerschöpflich und klanglich kaum zu überbieten, machte man sich an das Werk heran, war zum Auftritt topp fitt und setzte mit Stimmsicherheit und zartem Piano, erste eindrucksvolle Akzente. Die Vielseitigkeit bei der Wahl der Vorträge war erwünscht, weshalb man beim Wahlchor das „Lied der Welt“ von Wolfgang Fortner aussuchte, das dem Pflichtchor in der Schwierigkeit nicht nachsteht, aber gewaltige Fortepassagen und Disharmonien birgt. Auch dieses Chorwerk gelang, nicht nur zur Zufriedenheit der Zuhörer. Mit dem dritten Vortrag begab man sich in die Welt der Shanty und die Auswahl fiel auf „The drummer and the Cook“, von Henry S. Matthew. Dieser Song schildert die lustige Geschichte von Trommler und Köchin und den schwerfälligen Bemühungen einer Heirat. Eine Meisterleistung des Komponisten, die Heiterkeit verbreitet, was sich im Gesang teilweise auch widerspiegelt. Stimmsicher, ausdrucksstark und in vollendeter Rhythmik gelang auch dieser Vortrag, was der starke Beifall, auch von der Jury, zeigte. Die vor Beginn des Auftritts aufgebaute Spannung blieb auch nach dem gelungenen Auftritt noch lange erhalten denn erst am Abend wurden die Ergebnisse bekanntgegeben. Dass innere Unruhe und Spannung berechtigt waren, zeigt die Tatsache, dass nicht jeder Chor sein Ziel erreichte, doch als der Name MGV Liederkranz Sulzbach verkündet wurde, gab es kein Halten. Dirigent Reinhard wurde umarmt und beglückwünscht und die Sänger fielen sich in die Arme als das begehrte Diplom „Meisterchor“, endlich in den Händen des Vorsitzenden Jochen Weber war, das da sagt: „Der MGV Liederkranz Sulzbach gehört zu den Spitzenchören im BCV und hat durch seine Leistungen hohes künstlerisches Niveau bewiesen. Der Chor ist berechtigt, diesen Titel sechs Jahre zu führen“. Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte und ein Novum, denn genau dieser Titel wurde ja schon zuvor zweimal ersungen und die Erlaubnis ihn zu führen, damit wieder verlängert. Dies ist in der Geschichte des Badischen Chorwettbewerbs bisher einmalig, denn kein Chor hat sich so oft darum bemüht und Energie in den „Titel“ gesetzt, wie der Liederkranz Sulzbach, mit seinem noch immer sehr agilen und unermüdlich Musikpädagogen Ludwig Reinhard. Es beweist gleichzeitig, dass auch im 44. gemeinsamen Jahr noch Ziele gesetzt und auch erreicht werden können. Ihm gebührt der Dank auch für den dritten „Meisterchortitel“, denn nur durch unermüdliches Engagement kann derartiges erreicht werden.
Natürlich wurde am Abend ausgiebig gefeiert mit gegenseitigen herzlichen Dankesworten für Dirigent, Vorsitzenden und Sänger. Damit endete auch eine große Belastung für alle Seiten.
Am 21.11.2009 präsentierte die "Liederkranz - Jugend" die 2. Rocknacht in Sulzbach mit Altmetal und CREASED
Jungsängervom Liederkranz Sulzbach hatten zur „ zweiten Rocknacht“ eingeladen
Zwei Bands boten im Sulzbacher Bürgersaal - Rock, Hardrock & Metal vom Feinsten
Ein Sahnestückchen boten die Jungsänger des Liederkranzes Sulzbach den Rockfreunden aus Nah und Fern mit der „Zweiten Rocknacht“ in Sulzbach. Am 21. November, um 19:30 Uhr war es soweit, denn im Bürgersaal in der Kleiststraße am Festplatz, stieg das „Großereignis“ mit den Gruppen „ALTMETAL und CREASED. Die Jungsänger des „Liederkranzes“ ließen nichts unversucht, den Besuchern und Gästen schöne Stunden zu bieten, denn auch für Essen war gesorgt und ausreichend standen Getränke bereit. Bei einem Eintrittspreis von nur 5,00 € war wohl die Basis für einen erlebnisreichen Abend geschaffen. Die Jungsänger wollten damit auch beweisen, dass sie nicht nur treue Sänger sind sondern auch Veranstaltungen präsentieren und organisieren können. Der Frontmann von Altmetal, Klaus Kolb und seine Musikerkollegen Jürgen Busse (Gitarre), Hans Knapp (Hammondorgel und Keyboard), Erik Pflästerer (Bass) sowie Veit Grünewald (Schlagzeug) rissen bei Ihren Gigs die Zuschauer regelmäßig mit. Ihre unbändige Spielfreude sprang unweigerlich auf das Publikum über und Hardrockfans kamen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Besonders auf authentischen Klang wurde Wert gelegt, und das läuft nicht ohne Instrumente wie der legendären Hammond B3 ab. Es wurde nicht kopiert sondern mit eigenen Ideen und Elementen gearbeitet. Vollröhre beschreibt bei Altmetal sowohl Bauweise der Verstärker als auch die Stimme des Frontmanns Klaus. Heiß und dreckig war auch die Auswahl des Programms: von Accept, Black Sabbath, Deep Purple über Uriah Heep, UFO bis Whitesnake waren fast alle Farben vertreten mit denen Rockgeschichte gemalt wurde. Die Band, die im Jahr 2000 gegründet wurde und sich voll und ganz den Klängen der siebziger und achtziger Jahren verschrieben hat, bot bei Ihren Auftritten Coverrock vom feinsten. Anfang 2008 kamen Jürgen Busse und Veit Grünewald zur aktuellen Formation.
Einige der Bandmitglieder dürften dem einen oder anderen Hardrockfan aus der früheren Heavy-Metal-Band namens Grace bekannt gewesen sein, die sich hier in der Region einen Namen machte.
Die Gruppe CREASED brachte frischen Wind mit Charme und einem Hauch Poesie auf die Bühne. Man könnte sagen, dass CREASED „schon“ 2006 gegründet wurde. Aus einem Akt der Verzweiflung über musikalische Differenzen der vorigen Versuche, musikalisch irgendwie Fuß zu fassen. Als Band an sich sehen sich die vier Jungs aus Weinheim und von der Bergstraße jedoch erst seit Ende 2007, als Schlagzeuger Noel Grünewald die Gruppe vollendete. Die Gruppe CREASED besteht aus Dustin Gulrich; Bass, Joshua Braml; Leadgitarre und Gesang, Sebastian Stotz; Leadgesang und sonstige Gitarren (einschließlich verbaler Spielpausenfüllung) In der Zeit zwischen der Gründung und der endgültigen Besetzung spielten Josh, Dustin und Seb als Akustik-Trio mit zu vielen Ideen zusammen, gaben hier und da ein paar Konzerte und probten in improvisierten Räumlichkeiten. Mit dem ersten Proberaumwechsel kam auch die neue Besetzung ins Haus. Noel erweiterte den kreativen Horizont aller Bandmitglieder mit einem Schlag – nicht allein wegen seiner Fähigkeiten als Schlagzeuger, auch durch seine, den anderen Jungs bis dato fremden, musikalische Einflüsse.
So entwickelte sich CREASED von einer grungigen Akustikband zu einer ernstzunehmenden Band mit vielen Facetten, die sich nicht wirklich an ein einziges Genre binden lässt und sie zeigte es auch.
Das Quartett arbeitet Momentan auch an seinem ersten echten Output und präsentiert dabei, quasi nebenher, auf den Konzerten auch Songs ihrer musikalischen Wegbereiter, die sie in irgendeiner Form beeinflusst oder geprägt haben (Beispielsweise die amerikanische Grunge-Band Seether oder den englischen Progressive-Rock-Geheimtipp Porcupine Tree). Alles klang sehr dicht am jeweiligen Original angelehnt und selbst der Taube Hörer merkte den Jungs sofort die Leidenschaft an, die in ihren Interpretationen steckt.
CREASED sind definitiv eine Band mit Hand und Fuß. Die erzeugte Stimmung – ein Mischmasch aus sanfter Melancholie und brachialer Kraft – wusste zu überzeugen. Kein Wunder also, dass sich ihre Konzerte durchaus kurzweilig präsentieren, wie man erleben konnte.
Nachdem der erste Creased-Output erst einmal stand, zeigte sich, dass die Band auf jeden Fall das Potenzial besitzt, mindestens als Geheimtipp zu gelten.
Wer anwesend war konnte sich davon überzeugen und erlebte gleichzeitig eine musikalische Reise die man nicht so schnell vergessen wird. Der Weg nach Sulzbach lohnte sich jedenfalls.
Sängerfest in Heddesheim 05.07.2009 Ergebniss hier undhier Sängerfest in Leutershausen 20.06.2009 Ergebniss hier Sängerfest Lörzenbach 07.06.2009 Ergebniss hier Sängerfest Lampenhain 24.05.2009 Ergebniss hier
MGV Liederkranz Sulzbach mit Erfolgen 2009 zufrieden / Gewohnte Erfolgswelle blieb aber aus / Trotzdem Golddiplome und tolle zweite Plätze ersungen.
In diesem Jahr will man sich auf das Meisterchorsingen des Badischen Chorverbandes konzentrieren, weshalb dieser Chorwettbewerb im Oktober des Jahres, Priorität besitzt. Trotzdem dürfen die Sängerfeste der Jubelvereine und damit deren Wettbewerbe nicht aus den Augen verloren gehen. Selbstverständlich will man dabei sein und vordere Plätze belegen, wenn möglich natürlich erste Plätze. So war das Motto zu Beginn des Jahres von Musikdirektor Ludwig Reinhard und der Vorstandschaft vorgegeben worden. Allerdings standen die Proben unter keinem guten Stern, denn zu viele Stühle blieben leer, auch direkt vor den Auftritten. Auch bei den Auftritten war man nie komplett, denn Sänger fehlten krankheits-, urlaubsbedingt oder aus anderen Gründen. Trotzdem ging man die eingegangenen Verpflichtungen munter an und stellte das Können bei den Auftritten bestens unter Beweis und konnte dabei auch überzeugen. So stand zunächst das Wertungssingen beim Liederkranz Lampenhain auf dem Programm, bei dem sich Chor und Dirigent von der allerbesten Seite zeigten. Bei diesem Volksliederwertungssingen sang man in der Klasse M3 mit fünf weiteren Chören. Man nannte die Gruppe nicht nur unter den Konkurrenten „Hammergruppe“, denn namhafte Chöre und Dirigenten waren darin vertreten. Jeder konnte Sieger werden oder auch den letzten Platz belegen. Die Tagesform musste also entscheiden. Als Juror fungierte Uwe Henkhaus, eine Kapazität aus Hessen. Neben „The Drummer and the Cook“ von Henry S. Matthew, waren zwei weitere Vorträge fällig und hier hatte sich Chorleiter Ludwig Reinhard für das „Minnelied“ von Adam de la Hale und „There is a balm in Gilead“ von William L. Dawson entschieden, wobei bei letzterem Ralf Seiler den Solopart übernommen hatte und zu begeistern wusste. Jedenfalls brachte der Liederkranz Sulzbach in Lampenhain eine reife Leistung und am Ende konnte der 2. Klassenpreis gefeiert werden, knapp hinter dem Chor aus Unter-Schönmattenwag mit Hans-Joachim Karl, aber vor den Chören aus Rothenberg (B. Karg), Zeiskam (F.J. Siegel), Horbach (M. Schmitt) und Leutershausen (G. Wind). Was als sensationell einzustufen war ist die Tatsache, dass die Wertungen der Chöre Sängerbund Unter-Schönmattenwag und Liederkranz Sulzbach weitaus höher lagen, als in den Klassen M 2 + M 1 und somit die Tagesbestbewertungenunter 32 Chören, an diese beiden Vereine gingen, was vielen Chören aus der 1. Klasse nicht schmeckte. Allerdings gab es an diesen Leistungen nichts zu deuteln, denn man schaukelte sich gegenseitig hoch und lief zur Tagesbestform auf. Beim Wertungssingen des GV Frohsinn Lörzenbach stellte man sich in der Klasse M3 b Wertungsrichter Matthias Schmitt, einem jungen aufstrebenden Mann in der Chorszene aus Hessen. Starke Konkurrenz aus hessischen Sängerhochburgen war hier wieder vertreten und die Karten wurden neu gemischt. Mit dem gleichen Liedgut ging man in den Wettbewerb und belegte nach tollen Leistungen, die das Wertungsgericht in den Partituren vermerkte, den 2. Platz in der Klasse, hinter den Sängern aus Erbach/Ts. mit Dr. G. Hilfrich und vor den Chören aus Jügesheim (K. Vetter) und Reichartshausen (E. Zimmermann). Eine tolle Leistung. Der MGV Leutershausen hatte dann zu einem Chorwettbewerb eingeladen mit Wertung nach internationalen Maßstäben, wobei die umsichtige Jury aus Arthur Groß (Marktoberdorf) und Stefan Kalmer (München) bestand. Recht klein war das Teilnehmerfeld beim Chorwett-bewerb, denn nicht viele Chöre nehmen die oft mühselige Arbeit auf sich, ein schweres Chorwerk einzuüben. Aber gerade das ist das Salz in der Suppe bei diesen Wettbewerben. Man sang in der Gruppe M2 und brachte als Chorwerk das „Lied der Welt“ von Wolfgang Fortner und als Volkslieder, wie schon zuvor erwähnt, „The drummer and the Cook“ und „Minnelied“, zum Vortrag. Man konnte damit Akzente setzen und erhielt beste Benotungen sowie Notizen voller Lob in den Partituren. Mit einem Punktedurchschnitt von 23,10 ersang man schließlich das ersehnte Diplom in Gold und lag auch in allen drei Vorträgen auf „Goldkurs“, was Stolz und Freude hervor rief. Allerdings lag der Chor aus Frankfurt-Sindlingen unter Leitung von Hans Schlaud – bekannt auch als Komponist und Wertungsrichter – knapp vor den Sängern aus Sulzbach, was auch gerechtfertigt war. Allerdings „Gold“ zu ersingen war eine tolle Leistung. Dieser Tage stand nun das letzte Wertungssingen in Heddesheim an und hier musste der besagte Hans Schlaud ein Mammutprogramm bewältigen, was ihm gut gelang. In der Klasse M3 a gab es zwei weitere Mitstreiter um den Klassensieg und auch hier war klar, jeder konnte gewinnen und die Tagesform wird entscheiden. Mit den drei schon erwähnten Volksweisen ging man in den Wettstreit und war recht guter Dinge. Doch auch hier musste man sich mit einem Pünktchen Rückstand geschlagen geben. Sieger wurde die Eintracht Birkenau (F. Ewald), vor dem „Liederkranz“ und dem Chor aus Bürstadt (M. Kuhn). Geblieben ist die Erkenntnis, dass gerade in diesem Jahr die Konkurrenz recht stark war und man auch einmal mit ungewohnten Platzierung zufrieden sein muss. Hierbei spielen natürlich die teilweise nicht gerade idealen Singstundenbesuche eine Rolle. Aufgrund dieser Tatsachen muss man mit dem Erreichten zufrieden sein, was aber nicht befriedigen kann. Dank gilt dem Dirigenten Ludwig Reinhard der unermüdlich bereit ist, Motivationsschübe zu geben und sein Fachkönnen stets unter Beweis stellt. Jetzt gilt es nach Vorne zu schauen und das Augenmerk auf die nächsten Aufgaben zu setzten, vor allem auf den Chorwettbewerb im Oktober 2009. Die Sänger werden daher gebeten, die nächsten Singstunden zu beachten und auch daran teilzunehmen. (rn)
!!! Riesenerfolg für die Männer des Liederkranz Sulzbach !!!
"Sag niemals nie" - womit niemand gerechnet hat, der Liederkranz hat es geschafft.
Dank seines Chorleiter Ludwig Reinhard und einer Super-Leistung der Sänger konnte der Liederkranz beim Volksliederwertungssingen in Lampenhain (Festzelt Heiligkreuzsteinach) in der bärenstarken Klasse M 3 den hervorragenden 2. Platz erringen. Doch nicht nur das..............mit insgesamt 205 Punkten konnte man unter allen 36 teilnehmenden Vereinen den 2. Platz ersingen und sogar die Gesangvereine in den Klassen M 2 und M 1 deutlich hinter sicher lassen. Gratulation den Sängern und ihrem Dirigenten Ludwig Reinhard!!! Klick für die Ergebnisse.
Erkenntnisse aus dem Sängerfest in Lampenhain: "Sieg und Niederlage" sind manchmal dicht beieinander. Manche vertragen es und manche eben nicht. Man muss auch die Zeichen der Zeit erkennen und den Unterschied zwischen "Klassenwertung" und "offener Wertung" kennen, dann kann man solche Wertungen verstehen und auch ertragen. Von früheren Zeiten träumen und zehren, geht auf Dauer eben nicht.
Der "Liederkranz" Sulzbach hat in der Vergangenheit derartige Ergebnisse weggesteckt und ignoriert und ist damit immer gut gefahren. (rn)
Zeitungsbericht aus der Sicht der Viernheimer - Chöre