Viel Spaß im Schwarzwald – Jungsänger drei Tage auf einer Hütte
Am 10. Oktober 2008 war es wieder soweit. Wie jedes Jahr brachen die Jungsänger auf, um ein Wochenende auf einer Hütte zu verbringen. Diesmal zog es uns nach Forbach im Schwarzwald, wobei eine kleine Vorhut schon morgens startete, um die Lage vor Ort auszukundschaften, und die Übrigen nachmittags nachfolgten. Begleitet wurden die Jungsänger dabei von herrlichem Sonnenschein, der zum einen den tollen Blick in das Murgtal von der Terrasse der hochgelegenen Hütte versüßte, zum anderen aber einen Grillabend auf der Hütte ermöglichte.
Der Samstag begann wie immer mit einem ausgiebigen Frühstück. Im Zeichen des Guten Wetters stand heute eine Wanderung zur Schwarzenbachtalsperre, ein gewaltiger Wasserstaudamm mit Kraftwerk, wo man noch in gemütlicher Runde den Sonnenschein genoss, bevor man sich wieder auf den Rückweg machte. Leider waren ein paar Jungsänger durch ihre Ringeraktivität anderweitig eingespannt, sodass sie diesen Teil verpassten. Nach ihrer Rückkehr zur Hütte wurde der Tag mit einem geselligen Spieleabend auf der Hütte abgeschlossen.
Sonntags stand nach dem Frühstück nur noch Packen, Reinigen und schließlich Abreisen auf dem Programm und ein schöner Hüttenausflug ging wieder zu Ende. Nun heißt es Tage zählen, bis es wieder heißt: Die Jungsänger machen die Welt unsicher.
Heiße Rocknacht im Sulzbacher Bürgersaal mit der Gruppe „Altmetal“ - Jungsänger vom Liederkranz Sulzbach hatten einge-laden und man bot Rock, Hardrock & Metal der alten Schule.
Ein Sahnestückchen boten die Jungsänger des Liederkranzes Sulzbach den Rockfreunden aus Nah und Fern mit einer „Rocknacht“ am 25.Oktober 2008, in Sulzbachs guter Stube, dem Bürgersaal. Das „Großereignis“ zog tatsächlich viele Besucher an so dass man mit dem Ergebnis zufrieden sein kann. Ausreichend standen Getränke bereit und auch für Essen in Form von Snacks war gesorgt.
Dazu kam ein moderater Eintrittspreis so dass die Basis für einen erlebnisreichen Abend geschaffen war, was Jungsänger und Vereinsleitung auch erhofften. Die Jungsänger haben mit dieser Veranstaltung bewiesen, dass sie nicht nur treue Sänger sind sondern auch Veranstaltungen organisieren und sich repräsentieren können. Mitglied der Gruppe – als Schlagzeuger – ist auch Veit Grünewald, der auch schon seit Jahren ein treues Vereinsmitglied ist.
Der Frontmann von Altmetal, Klaus Kolb und seine Musikerkollegen Jürgen Busse (Gitarre), Hans Knapp (Hammondorgel und Keyboard), Erik Pflästerer (Bass) sowie Veit Grünewald (Schlagzeug) rissen bei Ihren Gigs die Zuschauer einfach mit. Ihre unbändige Spielfreude sprang unweigerlich auf das Publikum über und Hardrockfans kamen auf jeden Fall auf Ihre Kosten. Besonders auf authentischen Klang legte man Wert und das gelang auch bestens. Dies läuft natürlich nicht ohne Instrumente wie die legendäre Hammond B3 ab. Es wurde nicht kopiert sondern alles mit eigenen Ideen und Elementen ergänzt. Vollröhre beschreibt bei Altmetal sowohl Bauweise der Verstärker als auch die Stimme des Frontmanns Klaus. Heiß und dreckig auch die Auswahl des Programms: von Accept, Black Sabbath, Deep Purple über Uriah Heep, UFO bis Whitesnake waren fast alle Farben vertreten mit denen Rockgeschichte gemalt wurde. Die Band die im Jahr 2000 gegründet wurde hat sich voll und ganz den Klängen der siebziger und achtziger Jahre verschrieben und bietet bei Ihren Auftritten, im-mer Coverrock vom feinsten. So war es auch an diesem Abend. Anfang dieses Jahres kamen Jürgen Busse und Veit Grünewald zur aktuellen Formation.
Einige der Bandmitglieder dürften dem einen oder anderen Hardrockfan aus der früheren Heavy-Metal-Band namens Grace bekannt sein, die sich hier in der Region einen Namen machte.
Unterstützt wurde „Altmetal“ von DJ 20.000Volt, der an diesem Abend auch seine Künste unter Beweis stellte. DJ20.000Volt ist vielen an der Bergstraße und im Odenwald ein Begriff und er legte Rock der 70er, 80er bis heute auf. Wer dabei war erlebte an diesem Abend eine außergewöhnliche Reise in die Vergangenheit, die es in sich hatte. Niemand der Gäste bereute das Kommen und man verließ die Szene erst zu später Stunde, geprägt vom lauten Sound der Akteure. Bravo Jungs, es war ein toller Abend und ruft nach MEHR.
Der Liederkranz Sulzbach zieht positive Bilanz - "Liederkranz-Tage" wurden gerne
angenommen - Liederabend mit musikalischen Spitzen
Der MGV Liederkranz Sulzbach verzichtete in diesem Jahr ganz bewusst auf das übliche Grillfest und nahm die „Liederkranz-Ta-ge“ erstmals in sein Jahrespro-gramm auf mit einem gewissen Risiko, das sich dahinter verber-gen könnte.
Wer nicht wagt, nicht gewinnt, war die Devise und so wurde ein neuer Weg beschritten. Auf sich aufmerksam machen, sich einer breiten Bevölkerungs-schicht vorstellen und dadurch eventuell neue Freunde, Gönner und vielleicht auch Mitglieder - aktiv oder passiv - gewinnen, das war das Ziel. Aus diesem Grunde gab der Verein drei Tage Einblick in sein Vereinsleben, im und um das Katholische Gemeindezentrum herum. Mit dem Ergebnis war die Vereinsleitung sehr zufrieden, so der Vorsitzende Jochen Weber in einem ersten Resümee.
Freitags, war eine offene Singstunde, jeweils beim Frauen- und Männerchor geboten, um der Bevölkerung und Gästen zu zeigen, wie eine Singstunde abläuft. Ganz zwanglos zusehen und zuhören oder nach dem Motto handeln, reinschauen, reinhören, mitsingen, das war das Angebot an diesem Abend und das nutzen viele Menschen. Sie klatschten sogar Beifall am Ende, als ein neu einstudiertes Lied vierstimmig erklang. Sieben Frauen wagten den Schritt im Frauenchor mitzu-singen und beim Männerchor reihten sich 4 interessierte Jugendliche in die Sängerschar ein. Allein das war ein Erfolg und ein Hinweis, einen richtigen Schritt getan zu haben. Jochen Weber gab dabei der Hoffnung Ausdruck, dass die Interessenten Feuer gefangen haben und sich wieder beim „Liederkranz“ einfinden mögen. Es schloss sich ein gemütliches Beisammensein an, bei dem „Liederkranztalente“ ihr können unter Beweis stellten. Als Akteure traten Albert Hilkert, Peter Sattler, Andreas Schachner, Frank Grünewald und auch der Vorsitzende in Erscheinung. Die Stimmung war bestens, weshalb einige lange ausharrten.
DerSamstag be-gann mit einem kleinen Floh-
markt Rund ums Zentrum, wobei das Handeln
sichtlich Freude bereitete. Am
Abendstieg dann
wohl einer der
Höhepunkte, ein zwangloser Lie-
derabend, bei
dem sich alle
Chorgattungen des Vereins und auchder Schul-
chor der Carl-
Orff-Grundschule präsentieren konnten. Mit dem Schulchor pflegt der Verein ja eine Kooperation und seit dieser Zeit wird in der Sulzbacher Schule auch wieder kräftig gesungen. Genau mit diesem Kinderchor begann der Liederabend, auch unter den Augen vom Sängerkreisvorsitzenden Norbert Raab. Frisch, unbekümmert und ganz ohne Scheu sangen die Kinder, unter Leitung von Dagmar Weber ihre Lieder vom „Kinderfest“, „Shalom Chaverim“ und „Es tönen die Lieder“. Die Gäste zeigten sich erfreut und lauschten gerne den Klängen dieser „Rasselbande“ und man war dankbar für den Auftritt, was der Beifall zeigte.
Vertonte Poesie boten dann die Disharmoniker des Vereins, die unter Leitung von Albert Hilkert stehen. Auf diese Truppe aus acht Sängern, die seit 1991 in wechselnden Formationen besteht, ist der Verein stolz, wie Jochen Weber später betonte. Erklärtes Ziel ist der Ensembleklang, wobei man bemüht ist, solistische Stimmführung mit der Gleichberechtigung aller Stimmen zu vereinen. Dass dies bestens gelang bewiesen die Lieder, „Capri Fischer“, „Oh, Donna Clara“, „Pi – Pa – Po“, „Hochzeit der Frösche“ und nicht zuletzt „Guter Mond“, mit seiner harmonischen Klangfülle. Einfühlsamer Begleiter am Klavier war Dr. Patrick Diezler.
Pure Freude am Gesang zeigte im Anschluss der Frauenchor unter Leitung von Peny Bauer. Erst seit November 2007 besteht diese Chorvereinigung und was ihre Dirigentin daraus machte ist wohl einmalig. Unbändigen Willen, an diesem Liederabend mitzuwirken, zeigten die Damen und verzichteten sogar auf eine Sommerpause. Es hat sich gelohnt, davon konnten sich alle Zuhörer überzeugen. In ihren Vorträgen war Ausgewogenheit, Klarheit und Natürlichkeit zu erkennen und auch das Gefühl für Rhythmus. Es war anspruchsvoller Gesang, den man hörte, was zu anhaltendem Beifall führte.
Eine Runde ausgewogene Sache war der Part der Damen, die mit ihren Liedern, „Wenn ich ein Vöglein wär“, „Only You“, „Mama Mia“ und als Höhepunkt das „Adiemus – Medley“ mit afrikanischen Lauten und Klängen. Auch hier war Dr. Patrick Diezler wieder ein Klavierbegleiter per Excellence. Der Auftritt der Damen verlangt nach mehr und alle Zuhörer wünschten sich eine stetige Weiterentwicklung, denn es steckt viel Potential im Frauenchor von Peny Bauer, die man nur zu dieser Leistung beglückwünschen kann. Den gestandenen
Männern des „Lieder-
kranzes“ oblag es den Schlusspart zu über-
nehmen und das Ge-samtprogramm ent-
sprechend abzurunden, natürlich auf gesanglich hohem Niveau, für das man ja bekannt ist. Dirigent Ludwig Rein-
hard, Musikdirektor
FDB,gelingt dies nun
schon seit 42 Jahren, sehr eindrucksvoll. Unter seiner Leitung zeigte der Chor, den Facet- tenreichtum der Chor-
literatur, ein schier uner-
schöpfliches Reservo-
ire. Zunächst brachte man Liebeslieder und Volksweisen zu Gehör in vokaler Hochkultur. Harmonisch und rein „Die wahre Liebe“, gefällig „O du schöner Rosengarten“, kraftvoll „Wer recht in Freuden Wandern will“. Es folgten Gospels und Spirituals, eine Musikrichtung die der Chor auch beherrscht. Zart und getragen, „My Lord, what a morning, wohlklingend, „All night, all day“ und pregnant, „The drummer and the cook“. Mit Stimmungsvollen Abendliedern schloss der Liederabend, wobei „Die Dämmerung fällt“ und „Wenn der Tag zu Ende geht“ einen harmonischen Schlusspunkt zum Anbruch der Dunkelheit setzten. Doch um eine Zugabe kam der Chor nicht umhin, die mit dem „Amen“ auch gerne gegeben wurde. Dankbarer Applaus für einen schönen Abend war zu vernehmen, den alle Akteure und Gruppen genossen. Nicht unerwähnt bleiben darf das schöne, herbstliche Ambiente, das Lore Weber im Treppenhaus und allen Räumlichkeiten geschaffen hatte. Peter Sattler hatte zudem am Eingang zum Zentrum Bilderwände erstellt, die eindrucksvoll von der Vereinsgeschichte erzählten. Hiefür dankte der Vorsitzende den Genannten ausdrücklich.
Es schloss sich ein Sommernachtsfest an, das viele Gäste zum bleiben animierte, denn auch hier war kulinarisch einiges geboten. Es gab auch Gelegenheit über die gesangliche Aktivität des Abends reichlich zu reden und zu diskutieren, wobei alle Gäste der Meinung waren, der Besuch des kurzweiligen Liederabends habe sich gelohnt.
Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen, den die "Big Band" aus Laudenbach musikalisch umrahmte. Sie war Garant für Unterhaltung und gute Stimmung, wie so oft bei Veranstaltungen. Ein Mittagstisch schloss sich an und mit Kaffee und Kuchen klangen dann der Sonntag und damit die „Liederkranz-Tage“ erfolgreich aus. (rn)
Der Liederkranz Sulzbach geht einen neuen Weg, unter dem Motto
„Ein Verein stellt sich vor“, finden die "Liederkranz-Tage" vom 19. - 21.09.08 statt
Sulzbach. In diesem Jahr verzichtete der MGV Liederkranz Sulzbach auf sein übliches Grillfest, denn er möchte einmal einen anderen Weg beschreiten und im Rahmen der „Liederkranz-Tage“ auf sich aufmerksam machen, sich einer breiten Bevölkerungsschicht vorstellen und dadurch eventuell neue Freunde, Gönner und vielleicht auch Mitglieder - aktiv oder passiv - gewinnen, das ist das Ziel. Was kann man tun, war die Überlegung und so entstand aus einer Idee, das besagte Motto für ein Wochenende, Rund um das Katholische Gemeindezentrum in Sulzbach. Schließlich kam man zu einem ansehnlichen Programm, das über die Tage geboten wird.
Es beginnt am Freitag, 19. September um 18:00 Uhr mit einer offenen Singstunde beim Frauen- und Männerchor, bei der die Gäste ganz zwanglos sehen können, wie eine Singstunde abläuft. Hier können also INTERESSENTEN und „UNENTSCHLOSSENE“ ganz unverbindlich Probenluft schnuppern. Es ist angedacht, dass man z.B. mit seiner Nachbarin oder dem Nachbarn einfach erscheint, sich dazu setzt und vielleicht sogar mit singt, nach dem Motto, reinschauen, reinhören, mitsingen. Natürlich sind auch ehemalige Sänger und Sängerinnen herzlich willkommen, die diesen Abend als Wiedereinstieg in die Chorgemeinschaft nutzen könnten. Im Anschluss ist ein gemütliches Beisammen geplant, bei dem sich „Liederkranztalente“ mit ihren Musikinstrumenten vorstellen.
Am Samstag, 20. September ist ein Flohmarkt für Sulzbacher vorgesehen, der sich auf den Parkplätzen am Zentrum abspielt. Vorgesehen ist die Zeit von 10:00 – 14:00 Uhr. Als Standgebühr wird um eine Kuchenspende gebeten. Anmeldungen gehen über den Vorsitzenden Jochen Weber, Telefon 472258 und seinen Stellvertreter Martin Knapp, Telefon 71227.
Um 18:00 Uhr beginnt im Zentrum ein zwangloser Liederabend. Hier stellen sich Frauenchor, Männerchor und Disharmoniker des Vereins vor und auch der Schulchor der Carl-Orff-Grund-schule, mit dem der MGV Liederkranz Sulzbach eine Kooperation pflegt, wird wieder an die Öffentlichkeit treten, um zu beweisen, dass man auch in der Schule gerne singt. Eine bunte Liedfolge wird die Zuhörer erfreuen und begeistern. Ein Unkostenbeitrag von Euro 4,00 im Vorverkauf und Euro 5,00 an der Abendkasse wird erhoben. Es schließt sich ein Sommernachts-fest an, bei dem Grillspezialitäten und Getränke angeboten werden. Damit soll der Samstag dann zwanglos und gemütlich ausklingen.
Karten sind im Vorverkauf erhältlich bei Hella Farrenkopf, Friseursalon Ullrich, Kegelbahn Knapp und über die Aktiven des Vereins.
Am Sonntag, 21. September beginnt um 10 Uhr ein Frühschoppen mit der "Big Band" aus Laudenbach. Sie wird für Unterhaltung und Stimmung sorgen, was ja bekannt ist. Ein Mittagstisch schließt sich an und mit Kaffee und Kuchen klingt dann der Sonntag aus.
Was bleibt ist die Hoffnung auf gutes Wetter und regen Besuch, weshalb herzlich Einladung an Mitglieder, Freunde, Gönner und vor allem an die Bevölkerung geht. Unterstützen Sie die Bemühungen des Vereins, neue Wege zu gehen. Also herzlich Willkommen zu den „Liederkranz-Tagen“. (rn)
2008 nicht auf gewohnter Erfolgswelle geschwommen, trotzdem zufrieden.
Sulzbach. Sehr früh begann für Dirigent Ludwig Reinhard, Musikdirektor FDB und seine Sänger vom MGV Liederkranz Sulzbach in diesem Jahr die Sängerfestsaison. Völlig ungewöhnlich auch, dass die Saison bereits Mitte Juni beendet war, weshalb schon früh mit den Proben für die Wettbewerbe begonnen werden musste. Schon die Proben standen unter keinem guten Stern, denn zu viele Stühle blieben leer und dies setzte sich auch bei den Auftritten fort. Zahlreiche Sänger fehlten dabei krankheits- oder urlaubsbedingt. Trotzdem ging man die eingegangenen Verpflichtungen munter an und stellte das Können bei den Auftritten bestens unter Beweis und man konnte dabei auch überzeugen.
So stand zunächst im April das Konzertsingen beim Liederkranz Trösel auf dem Programm, bei dem sich Chor und Dirigent von der besten Seite zeigten und die Zuhörer begeistert waren. Auch beim Freundschaftssingen - im gleichen Monat - beim Sängerbund Wilhelmsfeld, setzten Dirigent und Sänger Akzente und das Publikum honorierte die Leistung mit starkem und dankbarem Applaus.
Über Pfingsten hatte die Concordia Worms Abenheim zu ihrem Wettbewerb eingeladen und viele Vereine fanden den Weg ins Festzelt, um sich den Wertungsrichtern Professor Volker Hempfling und Karl-Heinz Schmitt zu stellen. Um es vorweg zu sagen: Unterschiedlicher konnte die Wertung nicht sein, denn die Wertungsrichter lagen 21 Punkte auseinander, was niemand verstehen konnte. Der Liederkranz Sulzbach beteiligte sich am Chorwettbewerb in der Klasse M 3 und hatte insgesamt fünf Mitstreiter. Als Chorwerk wurde „Lied der Welt“ von Wolfgang Fortner einstudiert, das viele Schwierigkeiten und Disharmonien birgt. Als Volkslied kam „The Drummer and the Cook“ zum Vortrag das aus der Feder von Henry S. Matthew stammt. Rhythmik, Schwung und ein lustiger Text tra-gen hier zur Begeisterung bei. Ganz knapp ging es hier bei den Wertungen zu und teilweise ging es nur um Zehntelpunkte, doch schließlich blieb - trotz guter Leistung - nur ein undankbarer 4. Platz bei starker Konkurrenz aus Hessen und dem Siegerland.
Anfang Juni lockte der Liederkranz Kortelshütte zu einem Volksliederwertungssingen und hier beteiligte man sich mit drei weiteren Vereinen in der Klasse M 3b. Als Juror fungierte Matthias Schmitt, sehr bekannt in Sängerkreisen. Neben „The Drummer and the Cook“ waren zwei weitere Vorträge fällig und hier hatte sich Chorleiter Ludwig Reinhard für das „Lumpeliedle“ von Willi Trapp und „There is a balm in Gilead“ von William L. Dawson entschieden, wobei bei letzterem Ralf Seiler den Solopart übernommen hatte und zu begeistern wusste. Jedenfalls brachte der Liederkranz Sulzbach in Kortelshütte eine reife Leistung und am Ende konnten der 1. Klassenpreis und der Dirigentenpreis gefeiert werden.
Dieser Tage stand dann der Chorwettbewerb beim MGV Frohsinn Neudorf auf dem Programm und auch hier herrschte starke Konkurrenz. In der Klasse M 3 waren drei Bewerber angetreten, um sich von Jens Roeth werten zu lassen. Mit „Lied der Welt“, „Lumpeliedle“ und „The Drummer and the Cook“ setzte man zunächst Akzente durch eine ausgezeichnete harmonische Leistung. Am Ende ging es allerdings bei den Wertungen wieder recht knapp zu und es blieb der verdiente 2. Platz, verbunden mit einem Gold-Diplom.
Geblieben ist auch die Erkenntnis, dass gerade bei Chorwettbewerben die Konkurrenz recht stark ist und man auch mal mit einer ungewohnten Platzierung zufrieden sein muss, insbesondere wenn man die Singstundenbesuche ansieht und die fehlenden Sänger bei den Auftritten bedenkt. Aufgrund dieser Tatsachen muss man mit dem Erreichten zufrieden sein, was aber nicht befriedigen kann.
Dank gilt dem Dirigenten Ludwig Reinhard der unermüdlich bereit ist, Motivationsschübe zu geben und sein Fachkönnen stets unter Beweis zu stellen.
Jetzt gilt das Augenmerk bereits dem „Liederkranz-Wochenende“ vom 19. – 21.09.08, verbunden u.a. mit einem Liederabend, gestaltet von allen Chorgattungen des Vereins. Hier laufen jetzt schon die Vorbereitungen. Und es wird um regen Probenbesuch gebeten. (RN)
Liederkranz Sulzbach on Tour - Wanderung von Heidelberg nach Neckargemünd 2008 An alte Traditionen angeknüpft – Dank an Vergnügungsausschuss
Sulzbach. In früheren Jahren fanden jährlich Tagesausflüge statt, die später jedoch, bedingt durch die mehrtägigen Familienausflüge, ins Hintertreffen geraten sind. Die Ausflüge erfreuten sich jedoch stets großer Beliebtheit und manche lustige Anekdote macht noch heute ihre Runde. Die Familienausflüge (der nächste startet vom 23.-27.05.09 nach Bayerisch Eisenstein) werden alle zwei Jahre durchgeführt und so regte sich der Wunsch bei vielen Mitgliedern, die Zeit dazwischen doch mit einem Tagehausflug zu füllen. Der Vergnügungsausschuss nahm
die Idee auf und organisierte eine Bus- Bergbahn- Schiffs- und Wandertour nach Heidelberg und Neckargemünd.
Dieser Tage war es soweit und 63 Personen fuhren frohgelaunt nach Heidelberg, wobei das Wetter für eine Wanderung ideal war. Am Schiffsanleger der Neckarschiffe wurde ausgestiegen und quer durch die Altstadt Heidelbergs ging es zur Talstation der berühmten Bergbahn. Sie führte die Wanderlustigen hinauf zum Königstuhl, dem höchsten Punkt der Stadt. Herrliche Ausblicke eröffneten sich hier auf Heidelberg, das Neckartal bis hinüber nach Mannheim. Dort in der Höhe startete auch die Wanderung durch dichte Wälder vorbei an saftigen Wiesen mit blühenden Blumen. Es war kein beschwerlicher Weg nur kleine Auf- und Abstiege, so dass es auch für Kinder nicht zu anstrengend wurde. Ziel war zunächst Waldhilsbach, wo auch im Landgasthof „Zur Krone“ Mittagsrast war. Bei einem zünftigen und schmackhaften Essen stärkte man sich für die weitere Aufgabe.
Wer nicht wandern wollte oder konnte, verweilte zunächst in Heidelbergs Altstadt und fuhr dann per Schiff durchs Neckartal nach Neckargemünd und von dort ging es zum besagten Landgasthof „Zur Krone“ wo man sich traf und ja gemeinsam das Mittagessen einnahm.
Ein wundervoller Wanderweg führte dann - nach der ausgiebigen Rast - von Waldhilsbach hinunter ins liebliche Neckartal nach Neckargemünd. Dort ging die Wandertruppe dann an Bord der MS Europa, einem gemütlichen Neckarschiff, nahm Platz auf den Außendecks und genoss die gemächliche Fahrt durch das beeindruckende Neckartal. Viel zu schnell verging die Zeit und bald war wieder Heidelberg erreicht, wo der Bus für die Heimfahrt schon wartete. „War des in scheener Dag“, oder „ des misse mear öfters mache“, war von den Teilnehmern zu hören und der Dank richtete sich an die Organisatoren des Vergnügungsausschusses - insbesondere an Bernd Seiler und Martin Knapp -, die diesen Tag ermöglichten. RN
Sulzbächer Krabbe sind für die Kerwe und ihre höchsten Feiertage gerüstet
Im nördlichsten Stadtteil Weinheims wird vom 25. – 28. Juli 2008 gefeiert
Vereine stellten ihre Aktivitäten für die „große Party“ vor
Über den Dächern von Sulzbach, genauer gesagt im Schützenhaus, trafen sich die Vereinsvertreter und Kerwemacher, um zu organisieren und ihr Programm vorzustellen. Der wundervolle Blick über Sulzbach und die sonnige Rheinebene inspirierte die „Abgeordneten“ vom Sulzbacher Kerwe- und Heimatverein (SKH), Kraftsportverein, Männerchor Sulzbach, MGV Liederkranz Sulzbach, Turn- und Sportverein und auch dem Förderverein der Feuerwehr, sogar zu neuen Ideen. Das Fest kann daher steigen und an vier Tagen wird wieder der Schlachtruf ertönen: „Wem ist die Kerwe? Unser …!“ Die Gäste können also kommen zu einer Veranstaltung, die in all den Jahren zu einer festen Größe an der Bergstraße geworden ist, mit Rummelplatz und vielen Einkehrmöglichkeiten in den Straußwirtschaften der Ortsvereine.
Hans Grünewald, Ehrenvorsitzender des SKH, begrüßte die Teilnehmer der Veranstaltung, darunter auch Ortsvorsteher Josef Klemm, der ja in die Organisation der Kerwe einbezogen ist. Grünewald dankte dem Gastgeber des Abends, dem Sportschützenverein und dem ersten Mann an der Vereinsspitze, Dr. Martin Wurst. Dieser war wiederum erfreut, so viele Vereinsvertreter auf einmal im Schützenhaus begrüßen zu können. Hans Grünewald erinnerte an die Anfangszeiten der Kerwe, die der MGV Liederkranz Sulzbach einst wieder belebte und dann der SKH organisatorisch übernahm, was für ihn 33 Jahre Kerwe bedeuten. Er stellte aber auch klar, dass er aus gesundheitlichen Gründen letztmals an der Organisation beteiligt sei aber stets ansprechbar bleiben werde.
Mit großem Interesse wollte man etwas über den neuen Kerweparre wissen und hier zauberte der Sulzbacher „Kerwevater“ eine Doppelspitze hervor, denn zwei alt gediente „Wiederholungstäter“ stehen gleichberechtigt zur Verfügung. Heiko Fändrich und Horst Post werden über der Kerwe wachen und auch gemeinsam das Ortsgeschehen bei der Kerweredd näher bringen. Traditionell werden freitags um 17:45 Uhr die Kerweparre abgeholt und um 18:00 mit der Ausgrabung (Anwesen Ehret) und dem langen Tisch vor der Carl-Orff-Schule, die Kerwe eröffnet. An gleicher Stelle trifft man sich sonntags um 10 Uhr zu einem ökumenischen Gottesdienst und um 13:30 Uhr startet – klein aber fein – der Kerweumzug, der Kleiststraße, Goethestraße, Dammweg, Bachgasse, Frankengasse, Gartenstraße. Heinrichstraße, Schillerstraße und Goethestraße bis zum Festplatz, tangieren wird. Die Landfrauen verteilen dabei Blechkuchen. Die Umzugsteilnehmer hoffen aber auch unterwegs auf einige „Tankstellen“, an denen man dann dankbar etwas verweilen wird. Die anschließende Kerweredd wird dann vor der Carl-Orff-Schule um 14:30 Uhr steigen. Traditionell verlost der SKH am Kerwemontag dann die schlachtreife Kerwesau und weitere 40 Preise, ehe gegen 22 Uhr die Kerwe wieder ihre letzte Ruhe vor dem Anwesen Ehret am Kerweplatz, finden wird. Viele Vereine sorgen also mit Zelten, Ständen und Straußwirtschaften für gesellige Treffpunkte, an denen man es sich rund um gut gehen lassen kann und damit nichts zu wünschen übrig lassen. Hier das Angebot im Einzelnen:
Der Kerwe und Heimatverein hat - wie immer - hinter der Grundschule seine „SKH-Oase“ mit Biergarten aufgebaut und wird seinen Gästen verschiedene Köstlichkeiten bieten. Bei Angeboten wie beispielsweise Braten, Gyros, Wurstsalat, Bratwurst und Fischbrötchen läuft dem Leser schon jetzt das Wasser im Mund zusammen. Höhepunkte in dessen Programm sind neben dem üblichen täglichen Kerwetreiben, der Fassbieranstich am Freitag, 25.Juli um 19:30 Uhr, der Kaffeetisch am Samstag, 26. Juli, ab 15 Uhr, am Sonntag, 26. Juli folgen der Frühschoppen ab 11 Uhr mit anschließendem Mittagstisch, am Montag, 28. Juli - ab 10 Uhr - das Schlachtfest und ab 19 Uhr die Verlosung von 40 Preisen und der „Kerwesau“, für die über die gesamten Tage Lose verkauft werden.
Der TSV Sulzbach wird wieder mit einer großen Cocktailbar Anziehungspunkt sein und damit die Kerwe bereichern. Die bekannten Longdrinks stehen täglich an der Bar für Genießer bereit und also nicht nur zu Happy -Hour - Zeiten ein Treffpunkt sein.
Der „Liederkranz“ bietet in seiner Sängerklause wieder ein vielseitiges Programm, wobei man auf ein großes Zelt diesmal verzichtete. Rund um die große Enterprise der Eichbaum Brauerei werden Partyzelte und ein Biergarten locken. Das kulinarische Angebot wird trotzdem überraschen. Freitags stehen fangfrische Forellen mit hausgemachtem Kartoffelsalat auf der Speisekarte. Samstags sind am Abend Gaudispiele eingeplant, bei denen 3 Personen eine Mannschaft bilden. Schöne Preise winken den Siegern. Sonntags ist Familientag und ab 11.30 Uhr steht der Mittagstisch bereit. Verschieden Schnitzelvariationen mit Pommes und Salat sowie Sängerbratwurst, - wie an allen Tagen - werden zu zivilen Preisen angeboten. Am Abend wird der Karaoke - Star gesucht und zum Superstar gekürt. Traditionell steht am Montag, zur Mittagszeit, „Ochsenfleisch mit Meerrettich“ auf der Speisekarte, ehe am Abend die Kerwe gemütlich ausklingt.
Der KSV Sulzbach bietet in seinem Terrain an allen Tagen selbstgemachten Kochkäse, Handkäse, Dönerteller, Steaks, Zwirnswurst, Thüringer Rostbratwurst, Currywurst und Wurstsalat mit Pommes. Am Freitag wird der Festplatz Illuminiert und farbige Skyballons sollen in das Dunkel der Nacht aufsteigen. Happy Hour Zeiten werden die Gäste ebenso erfreuen, wie der sonntäg-liche schmackhafte Mittagstisch zu dem ein Freigetränk geboten wird. Am Sonntag steigt um 17 Uhr der „Kerwe-Ringkampf“ gegen den ASV Ladenburg. Vielleicht entsteht am Abend sogar Lagerfeuerromantik durch den Musiker Sven Heinzelbecker.
Der Männerchor Sulzbach lädt zu uriger Gemütlichkeit in die Bachgasse 10 ein wo „seine“ „Kerwe-Scheier“ steht. Im schönen, blumenreichen Ambiente werden Pfälzer Spezialitäten und Schmankerl angeboten und auch Kaffe und Kuchen laden zu Plauschen und verweilen ein. Auch die angebotenen Weine und Getränke sind nicht zu verachten. Kleine Regenschauer können die Stimmung nicht trüben, denn man ist bestens darauf vorbereitet.
Der Förderverein der Sulzbacher Feuerwehr ist mit einem Eis- und Infostand über die Tage vertreten. Er wird über seine Arbeit und Ziele berichten und Besucher auch über Wichtigkeit und Funktion der Rauchmelder informieren, die man auch erstehen oder bestellen kann.
Der katholische Kindergarten wird sonntags wahrscheinlich wieder mit einem Waffelstand vertreten sein und ebenso süße Leckereien anbieten.
Wie man erkennt, es wird schon allerhand geboten auf Krabbe-Kerwe und so hoffen alle Mit-gestalter auf gutes Wetter und natürlich auf regen Besuch, damit sich die unzähligen Stun-den der Vorarbeiten lohnen. Dies war also nicht nur der Wunsch von Ortsvorsteher Josef Klemm, der dieser Tage bei der Vorstellung des Kerwe - Programms allen fleißigen Helfern dankte und den Vereinen ein gutes Gelingen und viel Erfolg wünschte.
Ein volles Haus beim Vereinsball des MGV Liederkranz Sulzbach 2008
(v.l.hinten Albrecht Spether,Jochen Weber,Frank Grünewald,Rudi Neumann
v.l.vorne Annliese Wetzel, Willi Hamburger,Isabella Knapp, Michael Schuhmacher u.Martin Knapp)
Ehrungsabend im stilvollen Ambiente begeisterte/Alle Chorgattungen überzeugten
Sulzbach. Schon beim Betreten des Katholischen Gemeindezentrums konnte man bemerken, der heutige Abend muss etwas besonderes sein, denn Lore und Simone Weber sowie Hanni Werthwein hatten ein wundervolles Ambiente geschaffen, das sogleich einen Aha-Effekt hervorgerufen hatte. Die Gäste im vollbesetzten großen Saal - darunter auch sehr viele Nichtmitglieder und Bürger - waren begeistert und geizten nicht mit Beifall für die Vorarbeiten. So hatte man einen würdigen Rahmen für den „Liederkranz-Ball“ geschaffen, in dessen Mittelpunkt verdiente Mitglieder geehrt wurden. Auch das Beiprogramm konnte sich sehen lassen, denn alle Chorgattungen zeigten sich von der besten Seite. Jochen Weber begrüßte als Vorsitzender die zahlreichen Gäste, darunter Ortsvorsteher Josef Klemm, Ex- Ortsvorsteher Hermann König, Stadtrat Hans Mazur - und auch einige Ortschaftsräte - den Ehren-vorsitzenden Heinz Kohl und nicht zuletzt auch Musikdirektor Ludwig Reinhard, jeweils mit Gattin. Auch Peny Bauer, der Leiterin des Frauenchors und Willi Hamburger vom Sängerkreis Weinheim, galten herzliche Willkommensgrüße.
Dank zollte Weber allen, die zum Gelingen des Abends sich in vielfältiger Weise eingebracht hatten, insbesondere auch der Kirchengemeinde an der Spitze Bernhard Bauer.
Passend zum Abend intonierte der Männerchor unter Leitung von Musikdirektor Ludwig Reinhard ausdrucksstark „Wenn der Tag zu Ende geht“ und „In der Fremde“, beides von Rudi Kühn und damit war der Ball auch eröffnet. Es folgten „The drummer and the cook“ von Henry S. Matthew - was Beifallsstürme auslöste - und für Fritz Knapp dem Geburtstagskind des Abends, erklang das „Hoch“.
Zwischen und nach den einzelnen Programmpunkten spielte Udo Pflästerer munter zu Unterhaltung und Tanz auf, wobei die „Liederkränzler wieder einmal bewiesen, dass sie nicht nur singen sondern auch tanzen können.
Nicht nur für die Jubilare eines Vereins sind Ehrungen ein besonderes Ereignis, nein auch für die Vereinsleitung denn ohne treue Mitglieder, die über Jahrzehnte hinweg bei der Stange bleiben, ist ein gesundes Vereinsleben nicht möglich. Der Liederkranz Sulzbach hat das Glück - so Jochen Weber bei seiner Laudatio auf die Jubilare - solche Mitglieder sein „Eigen“ zu nennen. Der Vorsitzende nahm so dann die Ehrungen vor, assistiert von seinen Vorstandskollegen Martin Knapp, Albrecht Spether und Rudi Neumann. Mit einem Rückblick auf das Eintrittsjahr der jeweiligen Jubilare und den Geschehnissen auf der Welt und im Land fand Weber dann ganz persönliche Worte, passend zu jedem Jubilar. Mit silberner Vereinsehrennadel, Urkunde und Weinpräsent bzw. Blumenpräsent, wurden dann für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet: Isabella Knapp, Frank Grünewald und Michael Schuhmacher. Für 40 Mitgliedsjahre erhielt die goldene Vereinsehrennadel, Urkunde und Weinpräsent, Karl Hilkert. Auf gar 50 stolze Mitgliedsjahre - hinter denen sich unzählige Geschichten und Erlebnisse verstecken - konnte Annliese Wetzel zurückblicken, die hierfür den Vereinsehrenteller, Urkunde und ein Blumengebinde erhielt.
Willi Hamburger vom Sängerkreis Weinheim (SK) dankte dem Verein im Namen des Badischen Sängerbundes (BSB) und des Deutschen Chorverbandes für das Engagement und begrüßte den Frauenchor sehr herzlich als neues Mitglied im Sängerkreis Weinheim. Ihm oblag es auch Frank Grünewald für 25 aktive Sängerjahre zu ehren. Die silberne Ehrennadel des BSB und die Ehrenurkunde des SK waren äußeres Zeichen des Dankes.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Frauenchors, der ja erst im November letzten Jahres gegründet wurde. Begeisterte man schon bei der Weihnachtsfeier im vergangenen Jahr, so setzte man die Erfolgs-Story auch beim zweiten öffentlichen Auftritt fort. Harmonische Klänge und saubere Intonation waren zu vernehmen, toll was Peny Bauer mit ihren Frauen, begleitet am Klavier von Tamara Bauer, leistet. Die Lieder, „Muss i denn“ von Helmut Bogenhardt, „The Rose“ von Michael Kuhn und „Hail Holy Queen“ aus Sister Act von Marc Shaiman konnten als gelungen angesehen werden, was der starke Beifall bewiesen hat. Helmut Knodt weckte mit seinem Lichtbildervortag Erinnerungen an den eindrucksvollen Familienausflug nach Pfunds in Tirol und hob damit die Vorfreude auf den nächsten Ausflug nach Bayerisch Eisenstein. Abschluss des Programms bildeten dann die Disharmoniker des Vereins unter Leitung von Albert Hilkert, und setzten damit einen weiteren Glanzpunkt des Abends. Mit neuem Liedgut sang man sich in die Herzen der Gäste, was Beifallsstürme zeigten. Mit „Capri-Fischer“, von Werner Kotsch, „Oh, Donna Clara“ von Willi Parten jeweils gefühlvoll am Klavier begleitet von Tamara Bauer und „Guter Mond“ von Harry Frommermann, a-Capella gesungen, setzte die Truppe Highlights, die einfach saßen. Schnell vergriffen waren übrigens die Lose der reichhaltigen Tombola. Viel zu schnell verging die Zeit und der harmonische Abend neigte sich dem Ende zu wobei Anneliese Wetzel, ehemalige Sängerin der E.K Combo, mit einem Song, nicht nur für das Geburtstagskind des Tages, überraschte. Viele nutzen dann noch die schwungvollen Weisen des Alleinunterhalters, um noch ausgiebig das Tanzbein zu schwingen, wobei die Stimmung bis weit nach Mitternacht anhielt. (RN)
Unsere Wandergruppe 2008
Wandern und sonstige Touren beim "Liederkranz".
Wie in der Generalversammlung am 12.01.2008 besprochen, soll eine zwanglose Wandergruppe entstehen, die an allen "ungeraden" Monaten, jeweils am ersten Mittwoch des Monats kleine Touren unternimmt, sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus. Hierzu sind alle Mitglieder, ob aktiv oder passiv herzlich eingeladen und die Vereinsführung würde sich über rege Teilnahme herzlich freuen.
Verantwortlich hierfür zeichnen der Ehrenvor-sitzende Heinz Kohl und Ehrenmitglied und 2. Kassier Rudi Weber, die dann auch jeweils nähere Auskünfte erteilen können. Die Termine und Einzelheiten werden auch in der Tagespresse stehen, weshalb um Beachtung gebeten wird. Erstmals trafen am 5. März 2008 um 13:30 Uhr, insgesamt 12 Teilnehmer fuhren mit dem Auto zur Juhöhe und wanderten nach Albersbach. Ziel war dort der "Talhof", wo man gemütliche Stunden verbrachte, ehe es bei Sonne, Wind aber auch Schneeflocken zurück nach Sulzbach ging. Alle waren der Meinung, es sei ein schöner Start in "Liederkranz - Neuland" gewesen und wünschten sich sogar monatliche Treffen, was überdacht und auch durchgeführt werden soll. Die Teilnehmer an der ersten Tour waren: Karlfred Beutel, Otto Kain, Helmut Knapp, Rudi Neumann, Horst Otto, Rudi Weber, Karlheinz Schäfer, Edgar
Seiler, und Theo Thomas. Hinzu kamen dann noch Diether Herrmann, Fritz Knapp und der Vorsitzende Jochen Weber. Ehrenvorsitzender Heinz Kohl war
leider erkrankt, was er sehr bedauerte. (RN)
Schlachtfest der Sänger 2008
Seit Jahren finden sich immer wieder großzügige Spender unter den Sängern und Mitgliedern, die das gesellige leben im "Männerchor" fördern wollen.
Sie spenden ausdrücklich für das Schlachtfest ein Schwein, um dieses Ereignis im Jahreskalender der Sänger zu ermöglichen. Unter Leitung von Hans Kronauer - Metzgermeister a.D. - finden sich dann sehr früh, freiwillige Helfer ein, um rechtzeitig zur Mittagszeit Wellfleisch, Brat-, Blut- und Leberwurst, sowie Schweinepfeffer und Sauerkraut auftischen zu können. Zudem gibt es Kaffee und Kuchen von Spenderinnen, so dass auch hierfür gesorgt ist. Eine schöne Sache die Spaß, Freude und Unterhaltung bietet, was die anhängenden Bilder beweisen. Dank gilt den Spendern, vor
allem aber Hans Kronauer und seiner Mannschaft und dem Damenteam um Christa Knapp.
Harmonische Sitzung und Vertrauen in den Vorstand 2008 Versammlung beim Liederkranz Sulzbach - 233 Mitglieder und neuer Frauenchor
Nur eine gute Stunde dauerte die Generalversammlung des MGV Liederkranz Sulzbach die zudem recht gut besucht war. Sie verlief voller Harmonie und Zustimmung, was nicht nur den Vorsitzenden Jochen Weber erfreute. Neben Stadt- und Ortschaftsräten waren auch die Dirigentin des Frauenchors Peny Bauer und der Dirigent des Männerchors, Ludwig Reinhard erschienen, denen besondere Willkommensgrüße galten. Zunächst gedachte die Versammlung dem verstorbenen Ehrenmitglied Franz Voll, der dieser Tage verstorben war. Nachdem die Tagesordnung Zustimmung erfahren durfte, ließ der Vorsitzende Jochen Weber das Geschäftsjahr Revue passieren.
Wie im Flug sei das Geschäftsjahr abgelaufen, betonte Jochen Weber, geprägt von vielfältigen Veranstaltungen, die gemeinsam gemeistert wurden. Dank ging dabei an seine Vorstandskollegen für vorbildliche Unterstützung, wie auch an alle sonstigen Mitstreiter und Helfer bei allen Veranstaltungen.
Der Liederkranz könne - so Weber - auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken wobei die Gründung eines Frauenchors in der 104-jährigen Vereinsgeschichte ein Meilenstein gewesen sei. Mit etwas gemischten Gefühlen habe man Abschied genommen vom Projektchor, dem Männer fehlten, machte Werbung für einen Frauenchor und es zahlte sich aus, denn in den ersten beiden Schnuppersingstunden waren 50 sangesfreudige Frauen erschienen, von denen bisher 45 geblieben sind. Beachtlich war schon der erste Auftritt bei der vorweihnachtlichen Feier, fünf Wochen später. Dank galt hier Peny Bauer, die sich sofort bereit erklärte, den Chor zu leiten, und hinter der die Frauen auch stehen. Eine Satzungsänderung brauche diesbezüglich nicht erfolgen, da schon vor Jahrzehnten den Frauen der Eintritt in den Verein ermöglicht wurde, was einer gesanglichen Gruppierung heute zugute kommt. Lediglich eine Frauenchorsprecherin müsse von den Damen in nächster Zeit gewählt, werden, die dann in den Vorstandsitzungen vertreten sein wird. Hierzu willigte die Versammlung dann später unter dem Punkt Verschiedenes, einstimmig ein.
Vereinshöhepunkte seien der stimmungsvolle Familienabend mit Ehrungen aber auch die besinnliche „Weihnachtsfeier“ gewesen, die beide sehr gut besucht waren.
Ein Glanzpunkt war das Konzert in Emmingen/Nagold gewesen, das durch Sängerfreundschaft aus einem Mallorca Urlaub entstand. Im Schwabenland habe man sich bestens präsentiert und die Besucher waren ganz einfach begeistert. Die Kerwe brachte zwar bessere Umsätze, dennoch – so der Vorsitzende – kann das Ergebnis nicht zufrieden stellen. Man bastelt derzeit an einer Umgestaltung und wird in Kürze die Endplanung haben. Jedenfalls müssen Aufwand und Ertrag stimmen, so Weber.
Das Sommernachtsfest war recht gut verlaufen, auch vom Wetter her. Ein Highlight war auch der Familienausflug nach Pfunds, so Weber, mit nahezu 100 Teilnehmern. Tolles Wetter, wunderschönes Hotel, eindrucksvolle Bergwelten und Ausflüge, was will man mehr? Lob und Anerkennung galten hierfür Martin Knapp und Bernd Seiler sowie ihrem Team. Eine schöne Sache sei der Jungsängerausflug in den Schwarzwald gewesen, an dem immerhin 15 Personen teilnahmen, und der Kameradschaftspflege diente. Erwähnt wurden im Bericht auch die Aktivitäten der Disharmoniker des Vereins, denen auch Dankesworte galten. Die Koope -ration mit dem Schulchor (35 Mitglieder) der Grundschule sei mit Leben erfüllt und erstmals habe man die Weihnachtsfeier gesanglich umrahmt.
Äußerst erfolgreich waren - so Weber - auch die Sängerfeste verlaufen, denn der Chor belegte bei drei Auftritten in Schwanheim, Aschbach und Dielheim jeweils die ersten Plätze und auch die Dirigentenpreise konnten ersungen werden. Hinzu kam die „Kleine Tagesbestleistung“ in Schwanheim. Daneben durften viele Jubilare besucht werden und manches Ständchen oder die Umrahmung von Messfeiern sowie Freundschaftssingen standen an. Eine Besonderheit in Sulzbach sei nach wie vor das Singen an Heilig Abend auf dem Friedhof, dem immer viele Menschen beiwohnen. Dank ging an Dirigent Ludwig Reinhard für sein unermüdliches Wirken und seine ungebrochenen Motivationsschübe, die ein Chor einfach benötige.
„Wir müssen auch 2008 wieder voranschreiten, neues Liedgut - darunter ein neuer Chor - erarbeiten, und nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Wir müssen uns den Aufgaben stellen, damit wir weiter respektiert werden, wobei guter Singstundenbesuch Voraussetzung ist“, betonte Weber ausdrücklich. Ebenfalls sprach er von einem gesunden Mitgliederstand mit 233 Mitgliedern und einem Durchschnittsalter von 54 Jahren. Der Männerchor liege bei einem Durchschnittsalter von derzeit 49 Jahren, was gut klinge, doch müsse man daran denken, dass alle Jahre der Durchschnitt nach oben gehe und man auf Nachwuchs in allen Bereichen angewiesen sei. Er rief zur Mithilfe bei der Mitgliederwerbung auf, um das Vereinsschiff im ruhigen Fahrwasser zu halten. Ausblickend auf 2008 betonte Weber, dass man auf ein Grillfest verzichte und im September mit den „Liederkranz - Tagen“ in und um das Zentrum für die Bevölkerung was bieten wolle und damit Neuland betrete. Verschiedene Dinge wurden dabei angedacht, doch fehlt es noch im Detail an den Feinarbeiten. Auch will man an alte Traditionen anknüpfen und am 12. Juli einen Tagesausflug über Heidelberg nach Neckarsteinach anbieten, wie auch in gewissen Abständen eine Wandergruppe „on Tour“ schicken, jeweils für aktive und passive Mitglieder gemeinsam. Um finanzielle Risiken abzudecken ist auch ein Sponsoring angedacht, denn von Mitgliedsbeiträgen allein, kann ein Verein heutzutage nicht mehr existieren, zumal Zuschüsse von Stadt, Land und Sängerbund auf einen geringfügigen Betrag zusammengeschmolzen sind.
Von einer umfangreichen Terminfülle wusste Schriftführer Rudi Neumann zu berichten und er zeigte auf, was terminlich alles im abgelaufenen Geschäftsjahr zu bewältigen war. Der Kassenbericht von Albrecht Spether zeigte zwar geordnete Verhältnisse, doch musste erneut - aufgrund verschiedner Umstände - mit einem Minusbetrag abgeschlossen werden. Mit dem Hinweis dem Dank an die Spender und Familie Jürgen Knapp für den Beitragseinzug und die Verteilung des Mitteilungsblattes, schloss Spether seinen Bericht. Im Namen der Kassenprüfer bescheinigte Reinhold Bohsem eine einwandfreie Kassenführung. Er bat um Entlastung für Kassier und Vorstandschaft, die einstimmig gewährt wurde. Stadtrat Bohsem dankte gleichzeitig als passives Mitglied für die „tolle“ Arbeit der Vorstandschaft, was ihm ein Anliegen sei. Auch den Organisatoren der Ausflüge und Veranstaltungen zollte er großes Lob, denn so kämen auch die passiven Mitglieder in den Genuss von wundervollen Erlebnissen zusammen mit den Sängern des Vereins.
Zügig und ohne Gegenstimmen verliefen dann die Neuwahlen. Sie brachten folgendes Ergebnis: 2. Vorsitzender Martin Knapp, 2. Schriftführer Gregor Knapp, 2. Kassier Rudi Weber, Jugendvertreter Gregor Knapp, Unterkassier Christian Knapp. Als Kassenprüfer fungieren: Otto Kain und Karlheinz Schäfer.
Danach verlas der Vorsitzende die bisher schon bekannten Termine die nun kurzfristig mit
einem Ausflugs- und Wandertag ergänzt werden, der am 12. Juli, durchgeführt wird. Ferner verwies er auf das neue Vereinslogo und verschiedene andere Dinge. Über den Stand der Vorbereitungen des Familienausfluges 2009, der in den Bayerischen Wald an den Großen Arber zum Waldhotel Seebachschleife führen wird, berichtete Bernd Seiler. Danach schloss der Vorsitzende die Versammlung die dann mit einem gemeinsamen Lied unter Leitung von Horst Otto endete.