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Archiv 2007
Weihnachtliche Klänge auf dem Sulzbacher Friedhof 2007

Seit 1968 gehört es zur Tradition des Vereins, Weihnachtslieder an Heilig Abend auf dem Friedhof zum Vortrag zu bringen.
Dies geschieht im Gedenken an die Verstorbenen und gleichzeitig zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Die Bürger und Vereinsmitglieder nehmen das Angebot gerne wahr und stetig wächst die Zahl der Besucher. Dirigent Ludwig Reinhard stellt jährlich ein ausgewogenes und anspruchsvolles Programm zusammen, das bei den Zuhörern gut ankommt.
Trotz der Kälte (-5 Grad) fanden sich auch in diesem Jahr wieder viele Zuhörer ein, um sich gemeinsam mit dem "Liederkranz" auf Weihnachten einzustimmen. Der Vorsitzende Jochen Weber wünschte den versammelten Gästen ein frohes Fest und dankte für den guten Besuch.
Ortsvorsteher Josef Klemm dankte dem Verein und seinem Dirigenten für die Erhaltung der langjährigen Tradition und schloss sich den Wünschen vom Vorsitzenden an.
Nach dem gemeinsam gesungenen "Stille Nacht" weilten die Besucher zu einem stillen Gedenken an den Gräbern ihrer verstorbenen Angehörigen.
 
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Vorweihnachtliche Feier beim Liederkranz Sulzbach  2007 - große Sängerfamilie bei
besinnlicher Feier vereint -
Frauenchor überraschte mit erstem Auftritt
Voll besetzt war der Saal im Katholischen Gemeindezentrum bei der vorweihnachtlichen Feier des MGV Liederkranz Sulzbach, wobei erstmals auch der neu gegründete Frauenchor vertreten war. So traf sich die Liederkranzfamilie am vergangenen Sonntag im katholischen Gemeindezentrum in Sulzbach, um gemeinsam besinnliche Stunden zu erleben. "Zauber des Advents", lautet das Motto, wobei der festlich geschmückte Saal, den Lore Weber geschaffen hatte und Hanni Werthwein mit Blumen- und Baumschmuck ergänzte, auch diese Stimmung verbreitete. Die Gäste, dankten es mit Anerkennung und viel Applaus. Der Vorsitzende Jochen Weber konnte, neben Ehrenmitgliedern, Stadt- und Ortschaftsräten, auch Ortsvorsteher Josef Klemm, Musikdirektor Ludwig Reinhard und Dr. Patrick Diezler, jeweils mit Gattin besonders begrüßen und ebenso die Dirigentin des Frauenchors, Peny Bauer. Er richtete gleich Dankesworte an alle Helfer und Mitwirkende beim Programm. Auch Weihnachts- und Neujahrswünsche fehlten nicht. Dem Vorsitzenden Weber war es vorbehalten, das ausgewogene Programm zu moderieren. Unter Leitung von Ludwig Reinhard eröffnete der Chor, ausdruckstark und harmonisch mit, "O, Heiland reiß die Himmel auf" von W. Goedecke und "Weihnachtszauber" von Chr. Siegler den Nachmittag. Trompetenklänge erschallten danach, denn das Trompetenensemble der Musikschule Weinheim setzte gekonnte Akzente. Andreas Schachner, Peter Otto und Christian Scheiderer verbreiteten mit ihren musikalischen Variationen auf der Trompete weihnachtliche Stimmung im Saal und regten bei ihren zwei Auftritten, zum Mitsingen an. Dankbarer Beifall war der Lohn für den ausgezeichneten Auftritt der Akteure. Celine Bauer rollte im wahrsten Sinne des Wortes in den Saal und spielte völlig ungezwungen ihre Weisen am Klavier, was mit starkem Beifall aufgenommen wurde. Trat im letzten Jahr noch der Projektchor des Vereins auf, so wurde aus diesem inzwischen ein Frauenchor, der im November aus der Taufe gehoben wurde, ein Novum in der 104-jährigen Vereinsgeschichte. 44 Frauen standen zur Überraschung der Gäste schon bei der vorweihnachtlichen Feier auf der Bühne, eine wirklich tolle Geschichte. Was alle besonders überraschte, war beim Gesang die saubere Intonation und der ausgezeichneter harmonische Chorklang, der sich im Saal verbreitete. Drei weihnachtliche Weisen - O, Santissima, Alle Jahre wieder, Swing low - vom neuen Frauenchor schon nach 4 Probenwochen zu hören, wer hätte das gedacht, Peny Bauer hatte hier als Leiterin schon eine tolle Arbeit geleistet, wie alle anerkennend feststellen konnten. Der Beifall wollte nicht enden. Über weiteren Zuwachs durch sangesfreudige Frauen würde sich der Chor im nächsten Jahr freuen und sie sind herzlich willkommen.
Abgerundet wurde das besinnliche Programm mit gemeinsamen Liedern, die Albert Hilkert musikalisch am Klavier begleitete. Karin Grünewald und Monika Seiler inszenierten mit den Kleinsten des Vereins wieder ein Spiel, das die Gäste erfreute. Manche Lacher wurden dabei dem Publikum entlockt. Die Geschichte erzählte vom "kleinen grünen Kranz" der angezündet wurde, wobei Gedichte über Nadelduft, Kerzenschein und Winterwald, entsprechende Erläuterungen brachten. Man sah den Glanz und die Freude in den Augen der 13 Akteure bei ihren Tänzen um den Adventskranz.  Es war bewundernswert mit welcher Hingabe die Akteure bei der Sache waren und eine tolle Idee, die bestens ankam.
Die besinnliche  Weihnachtsgeschichte vom ratlosen Weihnachtsmann, dem dann schließlich das Christkind hilfreich zur Seite sprang, durfte Bernhard Bauer verlesen. Es war die Geschichte über die Entstehung vom Weihnachtsbaum, die auch gefallen konnte. Schließlich erschien der Himmelsbote. Die Rolle des St. Nikolaus verkörperte Gregor Knapp, der dankenswerter weise diese Aufgabe übernahm. Er scharte dann alle Kinder nach und nach um sich, und entlockte ihnen Gedichte, Gesänge und instrumentale Beiträge. Die Rute kam nicht zum Einsatz, denn er verteilte nur Geschenke. Auch für Dirigent Ludwig Reinhard und die Leiterin des Frauenchors Peny Bauer, den Pianisten des Vereins, Dr. Patrick Diezler sowie Ortsvorsteher Josef Klemm, überbrachte der Nikolaus Geschenke. Natürlich wurden die neuen Vizedirigenten Dirk Grünewald und Christian Behrens, die kürzlich ihren Lehrgang absolvierten und die Jungsänger beschenkt. Nicht vergessen wurden auch die Notenwarte Albert Hilkert und Roland Till für ihre treue Arbeit.
Blumengebinde gab es für Frau Reinhard, Frau Klemm, Christa Knapp und alle Damen die maßgeblich an der Gestaltung der Feier beteiligt waren.
Für den Dirigenten und die Vereinsmitglieder hatten Nikolaus und Vorsitzender Dankesworte. Zur Überraschung gab es einen Bildband vom 40-jährigen Dirigentenjubiläum beim Liederkranz für den Dirigenten, den Rudi Neumann zusammengestellt hatte. Den musikalischen  Schlusspunkt setzte dann der Chor mit den Liedern, "Maria durch ein' Dornwald ging" von G. Lehr, "Trommellied" von W. Lüderitz und dem gemeinsamen Lied "Stille Nacht" von Hans Lingerhand.

"Sängerfrauen on Tour - Weihnachtsmarkt in Esslingen 2007 besucht."

Sulzbach. Einst war er ein Geheimtipp, doch heute Land auf Land ab bekannt, der Weihnachtsmarkt der ehemaligen freien Reichsstadt Esslingen. Im Jahre 2003 wurde er sogar zum schönsten Weihnachtsmarkt von Baden Württemberg gewählt, was keinen wundert. Eingebettet in eine herrliche Kulisse zwischen kleinen Fachwerkhäusern, engen Gassen, dem alten Rathaus, erbaut im Renaissancestil und dem neuen Rathaus von 1841, einer ehemaligen "Grafenherberge", entwickelt sich ein besonderer Flair, worüber man nur staunen kann. Wen wundert es da, wenn es die "Liederkranz - Frauen" diesmal die mittelalterliche Stadt am Neckar ausgesucht hatten. Isabella Knapp und Jutta Seiler organisierten die Bustour und Christa Knapp übernahm die Reiseleitung, der zwischenzeitlich auf 58 Frauen angewachsenen Gruppe. Das "Wachstum" ist ein Zeichen der Beliebtheit dieser Ausflüge. Am Anfang stand die Idee und aus der ist fast schon einen Tradition geworden, denn alljährlich fahren die Sängerfrauen des MGV Liederkranz Sulzbach mit  Bekannten und Freundinnen zu einem Weihnachtsmarkt und das besondere, die Busplätze sind im Handumdrehen belegt. Was gab es auch zu überlegen, denn in den vergangenen Jahren waren die Ausflüge stets erfolgreich verlaufen. Was die Frauen in Esslingen erwartete war schon beeindruckend. Direkt vor dem festlich beleuchteten Rathaus erstreckt sich über den gesamten Marktplatz ein wunderschöner Weihnachtsmarkt, der alles bot, was das Herz begehrte. Bunte Buden mit Kunsthandwerk aller Art, Tüchern, Glas- und Holzartikeln sowie kulinarischen Köstlichkeiten. Dazu Getränke in unzähliger Vielzahl, darunter der "Hypogras - Trunk", der Frauen beruhigen soll, doch offenbar wirkt dieses Getränk bei den "Krabbe - Frauen" nicht, denn sie waren kaum zu bändigen zumindest nicht beim Kaufrausch. In den engen Gassen schloss sich ein mittelalterlicher Markt an, der es in sich hatte. Gaukler, Marktschreier, Feuerspucker und Händler veranschaulichten das Leben dieser Epoche. In alte Gewänder gehüllt, zeigten sie ihre Handwerkskünste und man konnte u.a. dem Wagner, Filzmacher, Ledermacher, oder auch Schmieden und Töpfern bei der Arbeit zusehen.
Auch eine Waschanstalt war vorhanden und man konnte sich in einem Waschzuber sitzend, den Rücken schrubben lassen. Die Gassen und Stände waren mit Fackeln, Laternen, Öllampen und Holzfeuern ausgeleuchtet, was entsprechende Stimmung verbreitete. Aber nicht nur die Märkte hatten ihren Reiz, sondern insbesondere die historische Altstadt, mit ihren wundervollen Fachwerkbauten, Klöstern, Türmen und Kirchen verzauberten die Damenwelt. Enge Gassen mit kleinen Kneipen und Cafes beeindruckten und luden zum Verweilen ein, was gerne auch angenommen wurde.
Bei bester Stimmung ging's am Abend zurück nach Sulzbach, natürlich nicht ohne Dank zu sagen an die Organisatorinnen für ihre Arbeit. Einigkeit bestand wieder darin: "Wir hatten einen tollen Tag"  und ein weiterer Ausflug zu einem Weihnachtsmarkt im nächsten Jahr sollte unbedingt eingeplant werden.  

 
Liederkranz Sulzbach gründet Frauenchor - Sängerinnen herzlich willkommen

Sulzbach. Singen hat mit Zaubern zu tun. Singen ist ein Lebenselixier. Wer singt, stärkt nicht nur seinen Körper und Geist, er lernt auch, Gefühle besser zu kanalisieren. Singen ist also auch Balsam für die Seele.Gesang macht auch gesund und fördert die Lebensfreude, was Wissenschaftler an der Goethe Universität Frankfurt herausfanden. Ein Lied auf den Lippen scheint daher nicht nur gut für die Stimmung zu sein, sondern sorgt auch für ein gestärktes Immunsystem. Einer Studie zufolge steigert Gesang u. a. im Körper die Konzentration von Immunglobulin und damit unser Wohlbefinden. Nachdem der Liederkranz Sulzbach seit über 100 Jahren Männern Gelegenheit gibt, in einem Chor zu singen - derzeit erfolgreich mit über 50 Sängern - , will man nun auch Frauen die Möglichkeit bieten, in einem Chor gemeinsam zu singen, zu musizieren und den Spaß am gemeinsamen Gesang zu erleben. Los ging es am Dienstag, 6. November 2007, ab 19:00 Uhr. Unter der Leitung der bekannten Sängerin Peny Bauer aus Sulzbach soll in einer lockeren Umgebung ein Frauenchor entstehen, der das weibliche Geschlecht von jung bis alt umfasst. Es gibt keine Altersgrenze und ein Vorsingen der einzelnen Sängerinnen wird es auch nicht geben. Die Palette der angebotenen Lieder erstreckt sich von Volksliedern über Gospels, modern arrangierte Pop-Songs bis hin auch zu klassischen Werken. Die Auswahl der Lieder orientiert sich selbstverständlich an den Wünschen der Chormitglieder. Gerade für Sängerinnen, die erstmals in einem Chor singen wollen, ist es von Vorteil, dass viele Sängerinnen, die bereits über Jahre in einem Chorprojekt vom Liederkranz Sulzbach mitgewirkt haben, den Frauenchor von Anfang an verstärken werden!
Unverbindlich besteht auch die Gelegenheit  einmal bei einem Probenabend Singstundenatmosphäre zu schnuppern. Schauen Sie herein, Sie sind herzlich willkommen.
 

Bei Fragen können sich interessierte Frauen an den 1. Vorsitzenden des MGV Liederkranz Sulzbach, Jochen Weber, Tel: 0178/4954378, sowie an Peny Bauer, Tel.: (06201) 477131 wenden, die gerne Fragen beantworten.

MGV Liederkranz Sulzbach präsentierte sich in Nagold - Emmingen - 2007 - Volkslieder,
Gospel und Shanty auf hohem Niveau. Man hätte eine Stecknadel fallen hören 

Sulzbach/Emmingen (RN) Beim ersten Männerchorkonzert des Liederkranz Emmingen präsentierten sich zwei Männerchöre ganz unterschiedlichen Kalibers in der ausverkauften Sporthalle. Dafür gab es ein Sonderlob von Landrat  Hans Werner Köblitz, der diesen Abend sichtlich genoss, denn Konzerte von Männerchören sind in dieser Gegend recht selten zu hören. Doch nicht nur für ihn war der Abend ein Highlight sondern für alle die gekommen waren, um diese schönen Stunden zu erleben. Wie gefesselt folgten die Zuhörer den Vorträgen der Sulzbacher Sänger und man traute sich kaum zu atmen. Die berühmte Stecknadel hätte man fallen hören, so ruhig und gespannt war man bei den Vorträgen des Liederkranzes Sulzbach.
Der Liederkranz Sulzbach war gekommen um ein Versprechen einzulösen, das man gegeben hatte und durch das Programm führte Rudi Neumann mit interessanten Erläuterungen. Ein Raunen ging durch die Reihen als er Dirigent Ludwig Reinhard vorstellte und von 41 Jahren gemeinsamen Jahren und überaus erfolgreicher Zusammenarbeit berichtete. Doch der Gesang war das Wichtigste an diesem Abend und der wurde wiederum ausdruckstark geboten. Im ersten Teil waren Volksweisen gewünscht und man sang von blühenden Rosen, plätschernden Bächen und Brünnlein, von Jägern und heiler Natur. Aber auch von kleinen Lausbuben, die zu großen Lumpen werden können. Als Solist wirkte in diesem Teil in gekonnter Weise Horst Otto mit. Der Beifall für die Vorträge wollte nicht enden.

Im zweiten Teil widmeten sich die Sulzbacher dem Gospel und Shanty und zeigten welche Schönheit auch in diesen Gesängen steckt. Der Facettenreichtum ist hier schier unerschöpflich, wie auch die Gäste feststellten. Oftmals spiegelt sich tiefer Glauben und auch das Leben, der einst unterdrückten Sklaven in diesen Liedern wieder. Eindrucksvoll gelangen auch diese Vorträge, bei denen Ralf Seiler und Dirk Grünewald überzeugend Ihre Solis sangen. Den Klavierpart übernahm einfühlsam Dr. Patrick Diezler. Die Begeisterung der Zuhörer ist kaum zu beschreiben und Dankbarkeit für einen schönen Abend war in den Gesichtern der Gäste zu erkennen.
Aber au
ch der Auftritt des Emminger Männerchors unter Leitung von Anke Krebs wurde mit Begeisterung aufgenommen, stand man doch erstmals in dieser Art vor einem solch großen Publikum. Es war eine ganz andere Richtung, denn Lieder von den Comedian Harmonists und Schlager u.a. von Herbert Grönemeyer standen auf dem Programm und die Sänger stellten dabei die Frage: „Wann ist ein Mann ein Mann“? Die Antwort: „Wenn er singen kann“. Der Chor kam bestens mit seiner Gesangsart an und oftmals wurden die Vorträge mit rhythmischem Klatschen begleitet, ein Zeichen, dass des Gefallens. Man hatte sich also was einfallen lassen, denn eine Choreographin wurde engagiert, die bewegende Elemente in den Auftritt der Emminger einbaute, die auch zum Schmunzeln anregten.
Am Schluss dankte Klaus Fischer der Vorsitzende aus Emmingen den Zuhörern für ihren Besuch und stellte fest: „Das ist schon eine andere Liga, der Liederkranz Sulzbach und wir sind stolz und dankbar, dass wir mit den Sulzbacher Sängern dieses Konzert durchführen konnten“.
Doch auch nach dem Konzert wurde noch weiter gesungen teilweise sogar zusammen mit den Sängern aus Emmingen. Lange und ausgiebig feierte man dann noch mit der Bevölkerung und den Vereinsmitgliedern, denn im Handumdrehen war der „Konzertsaal“ in eine Festhalle umfunktioniert worden. Beeindruckend für die Sulzbacher war die überaus freundliche Gastfreundschaft die man genießen konnte und ein unvergleichliches Organisationstalent, das die Emminger Sangesfreunde mit ihren Frauen an den Tag legten. Fazit: Es war ein schöner Tag, der auch den mitgereisten Damen aus Sulzbach - sie machten am Nachmittag eine interessante Stadtführung durch Nagold - gerne in Erinnerung bleiben wird.
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Petrus muss ein Liederkränzler sein
Stimmungsvolles Sommerfest 2007 beim MGV Liederkranz Sulzbach

Sulzbach (RN) Gute Verbindungen zu Petrus muss wohl der MGV Liederkranz Sulzbach haben, denn nach langen Tagen der Unbeständigkeit hatte Petrus endlich ein Einsehen und schickte tolles Grillwetter an die Bergstraße, ganz nach dem Geschmack der vielen Gäste, die Vorsitzender Jochen Weber zu den Grilltagen am Sulzbacher Sportgelände begrüßen konnte. Es ist schon ein gutes Gefühl, wenn der Aufwand für eine derartige Veranstaltung durch eine ausgezeichnete Besucherresonanz entlohnt wird und der Vorsitzende neben Ortsvorsteher Josef Klemm zahlreiche Stadt- und Ortschaftsräte, aber auch insbesondere Abordnungen der Ortsvereine, Freunde und Gönner sowie zahlreiche Mitglieder begrüßen kann, wie auch geschehen. Niemand brauchte den weiten Weg bereuen, denn es wurde viel geboten. Wie seit Jahren wurde das Grillfest mit einem Fußballspiel zwischen Vereinsjugend und Senioren eingeläutet und alle hatten ihren Spaß, genau wie es sein soll. Wild und ungestüm legte sich die Jugend ins Zeug, doch Routine und Abgeklärtheit setzten sich durch. Etwas zu hoch unterlag die Jugend mit 2:5 Toren und den Wanderpokal überreichte der Ehrenvorsitzende Heinz Kohl an die Senioren.
Die Frauen hatten unterdessen Gelegenheit, sich im Nordic Walking kundig zu machen, denn Eva Maria Lange gab eine interessante Schnupperstunde in dieser Sportart, die gerne angenommen wurde. Man war begeistert.
Danach ging das Grillfest so richtig los und die Plätze füllten sich. Köstlichkeiten vom Holzkohlengrill, Gyros, Salate und Kuchen gab es zu genüge und man labte sich auch eifrig daran. An kühlen Getränken gab es auch keinen Mangel, so dass es an Stimmung auch nicht fehlte. Die Jugend kredenzte an der Bar einige Getränke und lud zu Karaokegesängen ein. 
Wen wunderte es da, dass bis spät in die Nacht gefeiert wurde.
Die Attraktion des Abends war wieder einmal die Verlosung wertvoller Preise, die verschiedene Firmen gespendet hatten. Ob Reisegutscheine, Blumen, Getränke, Geschenkkörbe, Taschen usw., alles fand seine stolzen Besitzer, wobei die Hauptpreise an Richard Wertwein, Anni Wetzel, Jutta Seiler, Albert Hilkert, Hans Kronauer, Theo Thomas, Emil Hilkert, Josef Klemm, Gabi Apfel, Christa Otto, Siegrid Vogt und Ortrud Gölz gingen.
Der Sonntag begann mit einem erfreulich gut besuchten Frühschoppen und auch der angebotene Mittagstisch wurde ebenso gut angenommen. Daran lag es auch, dass das Sommerfest und damit die Grilltage erst lange nach der Mittagszeit endeten.

Liederkranz Sulzbach 2007 auf Erfolgswelle
Ein musikalischer Hattrick ist gelungen/Alle Wertungssingen als Sieger beendet

Sulzbach (RN) In diesem Jahr zeigten sich Dirigent und Sänger vom MGV Liederkranz Sulzbach in ausgezeichneter Form, denn bei drei Wertungssingen konnte der Chor unter Leitung von Musikdirektor FDB Ludwig Reinhard beeindrucken. Dabei war zu erkennen, wie wertvoll der überzeugte Musikpädagoge für den Liederkranz Sulzbach auch noch nach 41 Dienstjahren ist. Gezielte Schulung und Ausdauer machten es möglich, einen homogenen Klangkörper zu schaffen der Publikum aber insbesondere auch die Juroren überzeugte. Bereits bei den Jubiläumsveranstaltungen in Edingen und Wahlen konnte man überzeugen und steigerte sich letztendlich noch bei den Wertungssingen, denn nur so war es möglich einen musikalischen Hattrick zu erzielen. Zunächst gelang ja Anfang Mai beim MGV Schwanheim das Kunststück in der Klasse M 3 den ersten Klassenpreis und den Dirigentenpreis zu erringen und darüber hinaus sogar unter 20 Mitstreitern die Kleine Tagesbestleistung. Allerdings teilte man sich die Placierungen – warum auch immer und es wird das Geheimnis des Wertungsrichters Franz Josef Siegel bleiben – mit den Sängern aus Dexheim. (wir berichteten darüber) Danach galt es, die Form zu halten, denn zwei weitere Sängerfeste standen an. Zunächst beteiligte man sich beim Volksliederwertungssingen der Harmonie Aschbach, wo man sich Prof. Michael Schmoll in der Klasse M 3, als Juror stellte. Zum Vortrag gelangten „Lumpeliedle“ von Willy Trapp, „There is a Balm in Gilead“ von William L. Dawson, bei dem Ralf Seiler erneut eine reife Leistung bot und „The drummer and the cook“ von Henry S. Matthew. Damit setzte man bewundernswerte Akzente und überzeugte in allen Vorträgen mit in Rhythmik, Dynamik, Intonation und Interpretation. Das fachkundige Publikum war begeistert und immer wieder staunt man ja auch über das große Potential an jungen Sängern. Am Ende war auch Preisrichter Schmoll von der Leistung angetan, was sich in den Wertungen niederschlug, denn er setzte den Liederkranz Sulzbach mit 194 Punkten auf den ersten Platz, vor den Sängern aus Balzfeld. Auch der Dirigentenpreis wurde dem Sulzbacher Dirigenten zuerkannt. Niemand war von der Wertung überrascht und alle erkannten neidlos die reife Leistung an. Man gönnte dem Liederkranz Sulzbach auch den Erfolg. Eine Woche später hatte der MGV Konkordia Dielheim zum Sängerwettstreit eingeladen und auch hier beteiligten sich die Sulzbacher Sänger an einem stark besetzten Wertungssingen.Die Klasse M 3 war geteilt worden, denn insgesamt waren darin acht Chöre gemeldet. Der Liederkranz Sulzbach sang in der Klasse M 3b gegen vier Mitbewerber. Als Wertungsrichter fungierte Hans Schlaud. Zum Vortrag kamen die gleichen Lieder und auch hier boten die Sänger eine überaus reife Leistung, so dass Juror Schlaud nicht umhin kam, den ersten Klassenpreis und auch den Dirigentenpreis dem Liederkranz Sulzbach zuzusprechen. Mit 196 Punkten lag man deutlich vor der Liedertafel Hockenheim (193), der Sängereinheit Leutershausen (192) und dem Sängerbund Oberhausen (190). Auch die vier Chöre der Klasse M 3a lagen nach Punkten hinter dem Liederkranz Sulzbach, so dass man sich als Gesamtsieger der Klasse M 3 fühlen konnte. Die Freude über den dritten Sieg hintereinander war riesig und er wurde ausgiebig gefeiert, was wohl verständlich ist, denn nicht alle Jahre gelingt es, einen musikalischen Hattrick zu erzielen. Jedenfalls wird das Jahr 2007 in die Vereinsanalen einziehen, denn ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte wurde gesetzt. Damit ist die Sängerfestsaison zwar abgeschlossen, doch der Sängerbetrieb geht weiter bis zur Sulzbacher Kerwe. Auch die Sängerferien werden in diesem Jahr nur von kurzer Dauer sein, denn bereits am 31. August soll es weiter gehen. Immerhin ist das nächste Ziel schon in Sichtweite, ein Konzert bei den Sangesfreunden in Emmingen, am 20. Oktober. Es gilt sich gezielt vorzubereiten, denn auch hier soll eine überzeugende Leistung geboten werden

MGV Liederkranz Sulzbach 2007 im schönen Dreiländereck on Tour - Gigantische
Gletscher, grüne Täler und blühende Wiesen/Stimmungsvoller Heimatabend
 

Sulzbach (RN) Ungebrochen ist seit Jahren die Lust auf die eindrucksvollen Familienausflüge, die Martin Knapp und Bernd Seiler mit ihrem Organisationsteam planen und auch durchführen. Auch der Ausflug 2007 ließ keine Wünsche offen und man konnte nur Lob und Anerkennung verteilen. Zudem bestand wieder beste Verbindung zu Petrus, der ideales Wetter bescherte, was eben dazu gehört. Immerhin zog es 96 erwartungsfrohe Teilnehmer nach Pfunds/Tirol im Dreiländereck Italien, Schweiz und Österreich, wo man im Hotel zur Post ausgezeichnete Gastgeber und auch Unterkunft fand.
Bereits die Anreise durch abwechslungsreiche Landschaften bot ein vielfältiges Programm und nach einer ausgiebigen Frühstückspause konnte man den Rheinfall bei Schaffhausen bestaunen. Nach der Mittagspause in Meersburg am Bodensee, galt es das kleine Städtchen mit seiner attraktiven Unter- und Oberstadt zu erkunden. Am späten Nachmittag erreichten die Reiselustigen bei Sonnenschein dann Pfunds, bezogen ihr Quartier und noch vor dem Abendessen traf man sich in der alten Kirche des Ortes und sang ein Lied. Dann stellte sich auch Wanderführer Hans Rauch vor, der das Ausflugsprogramm der nächsten Tage erläuterte. Sein Fachwissen und seine Kenntnisse von seiner näheren und weiteren Heimat waren da schon zu erkennen und beeindruckten die Reiseteilnehmer. Nach dem Abendessen klang der Abend gemütlich u.a. auch bei Spaziergängen aus.
Sonnenschein erwartete die Ausflügler auch am nächsten Morgen und hier waren Wanderungen angesagt. Man teilte sich in zwei Gruppen wobei die „Trittsichern“ es in die Höhen zog. Vom Bergdorf Greit führte ein Rundweg zum Frudigerjoch und zum Gipfel des Frudiger mit Höhen von 2.150 m und 2.250 m. Die einzigartige Natur entlohnte für alle Strapazen denn blühende Bergwiesen und Almen, bedeckt mit unzähligem Enzian, entlockten einige Ausrufe wie „traumhaft.“ Der Gipfel bot eine 360° Rundumsicht auf die Bergwelt der Ötztaler-, Stubaier- und Lechtaler Alpen, den Silvrettakamm oder die Verwallgruppe. Trotz aller Steigungen und einem steilen Abstieg war man von der Tour begeistert. Einkehr und Rast fand man schließlich im „Berghof“ in Greit. Die zweite Gruppe, angeführt von der Tochter des Wanderführers, nahm den sanfteren aber landschaftlich ebenfalls schönen Weg im Tal. Er führte am Inn entlang zur Fischbachalm, mitten in einem See gelegen. Man labte sich dort an den Köstlichkeiten der Region. Dann fuhr die Gruppe mit dem Bus nach Greit, hatte dort die Gelegenheit im Hochtal etwas zu wandern, ehe sich
alle Wanderer im besagten „Berghof“ zum Abschluss trafen. 
Die Sonne lachte auch am nächsten Morgen, was einen verheißungsvollen Tag versprach. Der heutige Ausflug sollte einer der Höhepunkte werden. Mit den Bussen ging es durch das Naturparadies Engadin ins wundervoll gelegene St. Moritz  am Moritzsee. Dann ging die Fahrt weiter durch rätoromanische Dörfer über den Bernina-pass 2.328 m mit Blicken zu den Eisriesen Piz Palü 3.905 m, Piz Bernina 4.049 m und weitere schnee- und eisbedeckte Gipfel, die man beim Morteratschgletscher bewundern konnte. Weiter ging dann die Fahrt ins italienische Tirano 429 m hoch gelegen, wo mediterranes Klima zu spüren war. Nach der Mittagspause wartete bereits der Bernina-Express, der über Seitentäler, Serpentinen, enge Kurven sich über den Berninapass quälte und imposante Ausblicke auf die einzigartige Schweizer Bergwelt ermöglichte. Atemberaubende Steilabhänge ließen etwas Abenteuer aufkommen. Höhenunterschiede von 1.800 m galt es zu bewältigen und immer wieder konnte man Täler Seen und die „Eisriesenwelt“ erspähen. Endziel war Pontresina unweit von St. Moritz. Zurück nach Pfunds ging es wieder mit dem Bus, wobei man innerhalb von 14 Kilometern einmal in Italien, der Schweiz und in Österreich war. Überwältigt und begeistert von den Tageseindrücken saß man am Abend noch lange erzählend beisammen. Tag Vier brachte die Gäste über den Reschenpass 1.574 m zum Reschensee mit seinen versunkenen Dörfern, aus dessen Fluten nur noch ein Kirchturm ragt. Dann erwartete die Ausflügler  der obere Vinschgau mit seinen weitläufigen Obstanlagen und weiten Ebenen. Dort bestand die Möglichkeit zu einer Wanderung auf dem Waalweg mit Blickkontakten zum Ortlermassiv, Dörfern und Tälern. Wer wollte konnte, wenn der Bus in Sicht-weite war, die Tour abbrechen und zum geplanten Endziel Schluderns fahren. Wer zum Wandern keine Lust verspürte, machte vom Vinschgau aus eine Rundfahrt u.a. ins Münstertal oder zum Stilfserjoch, wobei auch hier Schluderns als Endziel geplant war. Danach bestand noch die Möglichkeit ins zollfreie Samnaun zu fahren, um  ausgiebig einzukaufen. Am Abend schlugen dann die Stimmungswogen hoch, denn Christa Knapp hatte einen „Sulzbacher Abend“ organisiert, den sie auch in ihrer herzlichen Art moderierte. Mit zwei Liedern unter Leitung von Musikdirektor Ludwig Reinhard wurde der Abend eröffnet. Nach dem Motto „Wer wird Millionär“ gab es eine Quizrunde bei der die Vorstandsmitglieder und der Dirigent herhalten mussten. Hanni Werthwein glänzte als Wahrsagerin und hatte die Lacher auf ihrer Seite, wie auch beim Spiel mit dem Publikum und damit verbun-denen Turnübungen in einem Pflegeheim. Als Schotte erschien mit seinem Dudelsack Rudi Neumann und versuchte das Instrument auch zu erklären, immer wieder unterbrochen durch viele Lacher und Zwischenrufe. Auch beim Sketsch, „Der sparsame Schotte“, bei dem eine Zahnbürste repariert werden sollte, „strapazierten“ Claudia Ehret und Rudi Neumann die Lachmuskeln. Den Abschluss machte das Männerballett aus dem Lido, das Simone Weber einstudiert hatte. Die Stimmungswogen schlugen dabei endgültig hoch und ohne Zugabe kam die Truppe nicht von der Bühne. Es wurde sehr spät, doch gute Unterhaltung braucht eben seine Zeit. Dank und Anerkennung erfuhren natürlich die Organisatoren des Ausflugs Bernd Seiler und Martin Knapp. Noch in der Nacht mussten die Koffer gepackt werden, denn am nächsten Morgen stand die Heimreise an. Sie führte über den Bodensee, entlang der oberschwäbischen Barockstraße nach Bad Schussenried, wo man in der Schussenrieder Er-lebnisbrauerei zur Mittagsrast einkehrte. Vorbei an Ulm und über die Autobahn ging es zurück nach Sulzbach, das man am frühen Abend erreichte. Mit Schulterklopfen für die Organisatoren und der Hoffnung auf den nächsten Ausflug ging die Liederkranzfamilie schließlich auseinander.

Guter Besuch beim Familienabend 2007 des MGV Liederkranz Sulzbach
Stilvolles Ambiente für einen Ehrungsabend/ Sportakrobaten begeistern

Einen würdigen Rahmen für die Ehrung seiner langjährigen und verdienten Mitglieder hatte der MGV „Liederkranz“ Sulzbach geschaffen und ansprechend war auch das kleine Programm, beim Vereinsball und Familienabend. Wundervoll das Ambiente, denn Lore Weber hatte wieder einmal für eine tolle Dekoration gesorgt und Hanni und Richard Werth-wein für den geschmackvollen Blumenschmuck. Jochen Weber begrüßte als Vorsitzender die zahlreichen Gäste, darunter Ortsvorsteher Josef Klemm, Ex-Ortsvorsteher Hermann König, Stadt- und Ortschaftsräte, den Ehrenvorsitzenden Heinz Kohl und nicht zuletzt auch Musikdirektor Ludwig Reinhard, jeweils mit Gattin. Auch Peny Bauer, der Leiterin des Projektchors und Peter Kleefisch vom Sängerkreis, galten herzliche Willkommensgrüße.
Dank zollte Weber allen, die zum Gelingen des Abends sich in vielfältiger Weise eingebracht hatten. Passend zum bevorstehenden Muttertag eröffnete der Chor ausdrucksstark den Abend mit „Die wahre Liebe“ von Leos Janacek und „In der Fremde“ von Rudi Kühn. Im Rahmen der Ehrungen trat der Chor dann nochmals in Aktion  und zwar mit „There is a Balm in Gilead“ und „The drummer and the cook“ von William L. Dawson bzw. Henry S. Matthew, beides Titel, mit denen schon vor zwei Wochen äußert erfolgreich der Start in die Sängerfestsaison gelang. Zwischen und nach den einzelnen Programmpunkten spielte Udo Liebetrau munter zu Unterhaltung und Tanz auf, wobei die „Liederkränzler wieder einmal bewiesen, dass sie nicht nur singen sondern auch tanzen können.
Nicht nur für die Jubilare eines Vereins sind Ehrungen ein besonderes Ereignis, nein auch für die Vereinsleitung denn ohne treue Mitglieder, die über Jahrzehnte hinweg bei der Stange bleiben, ist ein gesundes Vereinsleben nicht möglich. Der Liederkranz Sulzbach hat das Glück – so Jochen Weber bei seiner Laudatio auf die Jubilare – solche Mitglieder sein „Eigen“ zu nennen. Der Vorsitzende nahm so dann die Ehrungen vor, assistiert von Martin Knapp und Rudi Neumann. Mit einem Rückblick auf das Eintrittsjahr der jeweiligen Jubilare und den Geschehnissen auf der Welt und im Land fand Weber dann ganz persönliche Worte, passend zu jedem Jubilar. Mit silberner Vereinsehrennadel, Urkunde und Weinpräsent wurden dann für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet: Günther Bender, Volker Farrenkopf und Meinhard Weber. Für 40  Mitgliedsjahre erhielten die goldene Vereinsehrennadel, Urkunde und Wein-präsent: Bruno Hilkert, Rolf Rauch und Albert Schäfer. Eindrucksvoll aber auch geheimnisvoll, ist die magische Zahl 60 und hinter ihr verstecken sich unzählige Geschichten und Erlebnisse.
Die Vereinsleitung war daher stolz auch einen Jubilar aus dieser Kategorie ehren zu dürfen, denn in den Reihen des Liederkranzes konnte Edmund Spether dieses Jubiläum begehen.
Der goldene Ehrennotenschlüssel des Vereins war neben Urkunde und Weinpräsent der passende Dank an den Jubilar. Leider konnten – aus verschiedensten Gründen - nicht alle Jubilare anwesend sein, aber sie hatten sich entschuldigt und werden ihre Jubiläumsgaben nachgereicht bekommen. Ein weiterer Leckerbissen des Abends war der Auftritt der Sportakrobaten der SVG Nieder-Liebersbach, die mit ihrem Trainer Heinz Andolfatto gekommen waren. Nicht nur das Trio aus der Meisterklasse (dritter Deutscher Meister) sondern auch die Vizemeister der A-Klasse und ein Nachwuchspaar – immerhin schon fünfter der hessischen Meisterschaften, konnten jeweils als Duo überzeugen und ernteten tosten Applaus. Das Publikum war begeistert und ging bei den Vorführungen klatschend mit, wen wundert es bei diesen Leistungen der charmanten Damen. Den Abschluss des Programm bildete dann der Projektchor des Vereins, der an diesem Abend entschieden hat sich, nie mehr Projektchor zu nennen sondern sich einen neuen Namen geben wird, was jedoch derzeit noch ein Geheimnis bleibt. Unter Leitung von Peny Bauer folgte dann das „Abba – Medley – Forever“ von David Lawrence, das nur gefallen konnte. Man sang und wippte einfach mit  und war begeistert, was diese junge Truppe dem Publikum bot. Mit dieser Nummer rundete man das Programm ab und setzte ein krönendes  Ende. Schnell vergriffen waren übrigens die Lose der reichhaltigen Tombola.  Viel zu schnell verging die Zeit und der harmonischen Abend neigte sich dem Ende zu aber nicht ohne den anwesenden Damen um 24 Uhr eine „Muttertagsrose“ zu überreichen. Viele nutzen dann noch die schwungvollen Weisen des Alleinunterhalters, um noch ausgiebig das Tanzbein zu schwingen.

Toller Start in die Sängerfestsaison 2007
Erste Preise und kleine Tagesbestleistung ersungen Dirigentenpreis für Ludwig Reinhard

Die zahlreichen Sondersingstunden der letzten Wochen haben sich gelohnt und genau das zeichnete sich auch in den letzten Tagen ab. Die Sänger des MGV Liederkranz Sulzbach, befinden sich in einer ausgezeichneten Frühform, was auch der Festabend beim Bruderverein in Edingen im April zeigte. Überzeugender Gesang beeindruckte die begeisterten Zuhörer, was der starke Applaus den der Chor erntete, auch bewies. Auch am vergangenen Wochenende waren Dirigent und Sänger des MGV Liederkranz Sulzbach auf die Minute fit, beim Sangeswettstreit in Schwanheim, einem Ortsteil von Schönbrunn. Der dortige MGV 1867 hatte aus Anlass des 140-jährigen Bestehens zu einem Sängerfest geladen und man beteiligte sich in der Klasse M 3 am Volksliederwettbewerb. Als kompetenter Juror fungierte Franz Josef Siegel aus Heddesheim. Bekannte und leistungsfähige  Gesangvereine waren anwesend, was besonders motivierte. Es muss alles stimmen, so die Devise von Sängern und Dirigent und mit Elan ging man also die Aufgabe an, denn man wollte keinesfalls die Konkurrenz aus dem Auge verlieren. Mit den Liedern, „There is a Balm in Gilead“  von William L. Dawson, bei dem der junge Solist Ralf Seiler eine feine Leistung bot, "The drummer and the cook“, von Henry S. Matthew und "Lumpeliedle“ von Willy Trapp, setzte man bewundernswerte Akzente. Überzeugend in allen drei Vorträgen in Rhythmik, Dynamik, Intonation und Interpretation, konnte man sich darstellen und am Ende der Lieder brandete stets langanhaltener Applaus auf. Das fachkundige und dankbare Publikum war einfach erfreut über das Leistungsvermögen des Chors und erstaunt über das große Potential an jungen Sängern. Am Ende war auch das Preisgericht von der Leistung angetan und setzte den Liederkranz Sulzbach mit 195 Punkten auf den ersten Platz der Klasse 3, allerdings gemeinsam mit dem Chor vom Sängerbund Einigkeit Dexheim und seinem Dirigenten Bernhard Berkes. Man muss anerkennen, auch dieser Chor mit  zahlreichen jungen Sängern, bot eine reife Leistung, so dass das Wertungsgericht sich nicht zwischen zwei starken Chören entscheiden wollte. Beide Vereine waren mit der Entscheidung zufrieden, war man doch gemeinsam Klassenerster, gefolgt von den Chören aus Reichartshausen und Rauenberg. Dexheim hatte allerdings den Vorteil, dass man 4 Sänger weniger auf die Bühne brachte und somit – laut Ausschreibung – der Goldpokal an die Sangesfreunde aus Rheinhessen ging. Auch der Dirigentenpreis wurde redlich geteilt und Musikdirektor FDB Ludwig Reinhard hatte das auch verdient. Wieder zeigte er sich von seiner besten Seite und verdeutlicht nach 41 Jahren erfolgreicher Dirigen-tentätigkeit in Sulzbach seinen unermüdlichen Elan und versprüht gekonnt Ehrgeiz, was immer wieder zu Motivationsschüben führt. Groß war die Freude bei Bekanntgabe des Ergebnisses, doch der Jubel steigerte sich als feststand, dass auch die "Kleine Tagesbestleistung" der Klassen M 5 - M 3, mit immerhin 20 Chören, dem Sängerbund aus Dexheim und dem Liederkranz Sulzbach zuerkannt wurde. Beide Chöre erzielten hier insgesamt die höchste Wertung dieser Klassen. Gemäß der Ausschreibung wurde hier wie beim Klassensingen verfahren, weshalb auch dieser Goldpokal an die Sänger aus Dexheim ging. Diese Tatsache war jedoch bald vergessen, denn die Platzierung ist entscheidend, denn man belegte ja, gemeinsam jeweils die ersten Plätze. Ausgiebig  wurde der Erfolg natürlich am noch Abend in einem Biergarten gefeiert, denn ein Tag wie dieser wird auch in der Vereinsgeschichte seinen Platz finden.
 

Großes Vertrauen 2007 in den amtierenden Vorstand
Versammlung beim Liederkranz Sulzbach/Wahlen im Eiltempo/Beitrag erhöht

Sulzbach (RN) Kaum zu glauben, aber zwei Jahre ist es nun her, so Jochen Weber, dass ich beim MGV Liederkranz Sulzbach den Vorsitz von Helmuth Neuthinger übernommen habe und nun erneut zur Wahl stehe. Viele waren daher ins katholische Gemeindezentrum gekommen, um die Rechenschaftsberichte der Vorstandschaft zu hören, darunter auch Dirigent Ludwig Reinhard, aber auch Stadt – und Ortschaftsräte.
Zunächst gedachte die Versammlung den verstorbenen Mitgliedern Hans Kohl und Josef Jäger sen., ehe der Vorsitzende Jochen Weber das Geschäftsjahr Revue passieren ließ.Er betonte, dass seine Amtszeit wie im Flug verging, was nicht zuletzt an der Vielseitigkeitder Aufgaben und insbesondere an der vorbildlichen Unterstützung durch seine Vorstands-kollegen, lag, denen er herzlich dankte, wie auch allen sonstige Mitstreitern und Helfern.
Der Liederkranz könne – so Weber – auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken und schon der Familienabend sei ein Höhepunkt gewesen, bei dem erstmals der goldene Notenschlüssel verliehen wurde. Ein stilvolles Amiente habe einen würdigen Rahmen gegeben, wie auch bei der erwähnenswerten vorweihnachtlichen Feier.
Glanzpunkt sei aber das besondere Jubiläum von Dirigent Ludwig Reinhard gewesen, das im Rahmen eines Open-Air-Konzertes gefeiert wurde. 40 Jahre Dirigent in einem Verein zu sein, sei eine außergewöhnliche Sache  und die verdiene eine außergewöhnliche Aktivität. Dies geschah mit einer in Sulzbach unbekannten Veranstaltung und selbst der Liederkranz betrat dabei Neuland mit vielen Risikofaktoren. Weber betonte, es klappte alles und auch das Wetter spielte mit, wobei Stimmung und Leistung ausgezeichnet waren. Die Besucher Bescheinigten einen tollen Erfolg auf den man stolz sei. Dies alles habe man mit eigenen Kräften bewältigt, wobei sich nicht der Männerchor des Vereins sondern auch die Dishar-moniker und der Projektchor eindrucksvoll präsentierten. Bewundernswert sei auch der erstmalige Auftritt des Kinderchors der Grundschule gewesen, mit dem eine Kooperation bestehe, die man noch vertiefen möchte. Eine schöne Sache sei der Jungsängerausflug ins Allgäu gewesen, der im Sinne der Kameradschaftspflege verlief.
Die Kerwe brachte zwar gute Umsätze, dennoch – so der Vorsitzende – gab es einen uner-klärlichen Gewinneinbruch. Wir müssen uns was einfallen lassen und die Kerweveran-staltung auf den Prüfstand stellen, auch mit der Gefahr, nicht mehr wie gewohnt an der Kerwe teilzunehmen, so Weber. Dank galt aber den zahlreichen Helfern. Bezüglich des Singstundenbetriebs verwies Weber auf nahezu 20 Sondersingstunden und ein „Trainings-wochenende“, denn ohne das wäre das Programm nicht zu bewältigen gewesen. Dass sich Strapazen aber lohnen, zeige das glanzvolle Konzert aber auch die Erfolge bei den Sänger-festen. In Weinheim konnten der erste Klassenpreis, ein Diplom in Gold und in Baiertal ebenfalls der erste Klassenpreis und die Kleine Tagesbestleistung ersungen werden. Daneben durften viele Jubilare besucht werden und manches Ständchen oder die Umrah-mung von Messfeiern standen an. Eine Besonderheit in Sulzbach sei nach wie vor das Singen an Heilig Abend auf dem Friedhof, dem immer mehr Menschen bewohnen. Dank ging an Dirigent Ludwig Reinhard für sein unermüdliches Wirken und seine ungebrochenen Motivationsschübe, die ein Chor einfach benötige.
Weber meinte, es gäbe natürlich auch Kritik bezüglich des Singstundenbesuches, aber darauf möchte er verzichten, denn niemand wisse besser, wie oft er in den Proben fehlte obwohl man eigentlich hätte anwesend sein können, wie die Betroffenen selbst. Fakt sei: „Wir müssen 2007 wieder voranschreiten, neues Liedgut erarbeiten, Ziele setzen und nicht auf en Lorbeeren ausruhen. Wir müssen uns den Aufgaben stellen, damit wir weiter respek-tiert werden“. Jochen Weber sprach noch die Disharmoniker und den Projektchor an, dankte den Gruppen, da sie ja auch den Verein nach außen repräsentieren und bei verschiedenen Anlässen, Feierlichkeiten umrahmten. Ebenfalls sprach er von einem gesunden Mitglieder-stand mit 231 Mitgliedern und einem Durchschnittsalter von 54 Jahren. Der Chor liege bei einem Durchschnittsalter von derzeit 49 Jahren, was gut klinge, doch müsse man daran denken, dass alle Jahre der Durchschnitt nach oben gehe und man auf Nachwuchs in allen Bereichen angewiesen sei. Er rief zur Mithilfe bei der Mitgliederwerbung auf, um das Vereinsschiff im ruhigen Fahrwasser zu halten.
Von einer umfangreichen Terminfülle wusste Schriftführer Rudi Neumann zu berichten und er zeigte auf, was terminlich alles im abgelaufenen Geschäftsjahr  zu bewältigen war.   Der Kassenbericht von Albrecht Spether zeigte zwar geordnete Verhältnisse, doch wie in den beiden letzten Jahren, musste erneut mit einem Minusbetrag abgeschlossen werden. Mit dem Hinweis auf 10 neue Mitglieder und dem Dank an Spender und Familie Jürgen Knapp für den Beitragseinzug und die Verteilung des Mitteilungsblattes, schloss Spether seinen Bericht. Im Namen der Kassenprüfer bescheinigte Ronald Schork eine einwandfreie Kassenführung. Er bat um Entlastung für Kassier und Vorstandschaft, die einstimmig ge-währt wurde. Schork führte weiter aus, man habe festgestellt, dass durch Wegfall von Zu-schüssen (40 %), geringere Spendenbereitschaft, Einbruch bei Veranstaltungseinnahmen und bleibenden, ja steigenden Kosten für Jubilare, Busfahrten usw. ein normaler Geschäfts-betrieb nicht mehr gegen sei. Über Defizite könne man nicht hinwegsehen, weshalb er den Antrag stellte, den Beitrag um monatlich Euro 0,50 zu erhöhen. Nach kurzer Diskussion und großem Verständnis kam die Versammlung mit überwältigender Mehrheit überein, den Beitrag um monatlich 0,50 Euro zu erhöhen.
Der Partnerbeitrag für Familienangehörige und Jugendliche wird um 0,25 Euro angehoben.
Damit ändern sich die Jahresbeiträge auf Euro 31,00 bzw. Euro 9,00.
Zügig und ohne Gegenstimmen verliefen dann die Neuwahlen. Sie brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Jochen Weber, 1. Schriftführer Rudi Neumann, 1, Kassier Albrecht Spether, Pressewart Rudi Neumann, Jugendvertreter Christian Behrens, Beisitzer: Jürgen Frickinger, Frank Grünewald, Michael Leist, Karlheinz Schäfer, Ralf Seiler, Edmund Spether.
Den Vergnügungsausschuss bilden: Brigitte Kammerer, Christa Knapp, Jürgen Knapp, Martin Knapp, Karin Neuthinger, Bernd Seiler, Frank Seiler, Albrecht Spether, Theo Thomas, Roland Till, Hanni Werthwein, Richard Werthwein. Notenwarte sind: Albert Hilkert und Roland Till. Als Kassenprüfer fungieren: Reinhold Bohsem und Hermann Grünewald.
Auf eigenen Wunsch waren aus ihren Ämtern als Beisitzer oder Mitglied des Vergnügungs-ausschusses ausgeschieden: Gregor Knapp, Rainer Nett, Rainer Rößling und Bernhard Schmitt. Ihnen dankte der Vorsitzende für ihre langjährige harmonische Mitarbeit.
Aufgrund der Häufigkeit von Vereinsjubilaren, was Geburtstage und sonstige Ehrentage anbelangt und der Tatsache, dass Empfänge meistens morgens stattfinden, denn am späten Nachmittag oder am Abend feiert man im Familienkreis oder gar auswärts, war die Vorstand-schaft geneigt, hier Abhilfe zu schaffen. Tatsache ist, dass alle Vorstandsmitglieder noch mitten im Berufsleben stehen und nur mit großen Problemen sich aus dem Geschäftsleben lösen können. Deshalb unterbreitete man der Versammlung, man möge Ehrungsbeauftragte benennen, die derartige Aufgaben übernehmen können. Die Versammlung zeigte sich damit einverstanden, weshalb Heinz Kohl, Horst Otto, Rudi Weber und Christian Behrens künftig diese Aufgaben teilweise übernehmen werden.  
Danach verlas der Vorsitzende die bisher schon bekannten Termine die nun kurzfristig mit einem Wandertag ergänzt werden, der am 6.April, gemeinsam mit dem KSV Sulzbach durchgeführt wird. Über den Stand der Vorbereitungen des Familienausfluges nach Pfunds in Saumnaun, berichtete Bernd Seiler. Er teilte mit, dass sich 87 Teilnehmer gemeldet haben und noch 13 Plätze in den Bussen frei sind. Horst Otto appellierte an theaterinteressierte Menschen und „Schauspieler“, auch die es noch werden möchten, sie mögen sich doch mel-den damit die Theaterabende wieder Einzug in den Jahreskalender finden könnten. Christa Knapp stellte den Antrag, dass der Chor doch mindestens einmal im Jahr in der Kirche singen solle, denn gerade zuletzt waren die Kirchenbesucher wieder sehr vom Gesang beeindruckt. Dem Antrag stand man positiv gegenüber.
Danach schloss der Vorsitzende die Versammlung die dann mit einem gemeinsamen Lied unter Leitung von Albert Hilkert endete. 
 

 
   
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