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Mitteilungsblatt feiert Jubiläum
Herzlichen Glückwunsch kann man nur sagen, wenn man die aktuelle Ausgabe des Mitteilungsblattes des "Liederkranzes" liest. Die nunmehr 150. Ausgabe halten wir in unseren Händen. In 32 Jahren hat sich so manches ereignet, was prompt im Mitteilungsblatt allen Mitgliedern publik gemacht wurde. Immer hoch aktuell, informativ, witzig. Einfach unverwechselbar!
Herzlichen Dank an dieser Stelle an Rudi Neumann, dem Vater dieses Mitteilungsblattes! Im Namen des ganzen Ver-eins wünschen wir dir noch viele tolle Ideen und Berichte für unser Mitteilungsblatt und geben dir einfach den Wunsch mit auf den Weg: MACH WEITER SO!!!
SAP-Arena Besuch ein tolles Erlebnis
Adler Mannheim vs. Iserlohn Roosters 5:2 - und die Jungsänger waren dabei
Seit Sommer 2005 finden in der SAP-Arena in Mannheim tolle Events statt. Klassikveranstaltungen, Boxkämpfe, die AIDA Aufführung, Handball und Eishockey sind seit diesem Zeitpunkt Anziehungspunkte der Region. Und genau zu solch einem Eishockeyspiel sind am 28.02.2006 alle(!!!) Jungsänger aufgebrochen und haben sich von der tollen Arena beeindrucken lassen. Dieses Bauwerk ist für "Neue" nur mit einem Wort zu beschreiben: "GIGANTISCH". Da aber einige unserer Jungsänger regelmäßig zu den Eishockeyspielen der Adler Mannheim gehen, fanden wir 7 Jungsänger schnell einen Platz in unserem Block, von dem aus die gesamte Spielfläche ohne Probleme eingesehen werden konnte. Vorbei sind die Zeiten der alten Spielstätte, die offen war und man frieren musste! Unser Platz war genau vor den "Vorsängern" der Adlerfans. Diese äußerst lustige Truppe kannte jedes Stimmungslied, was die Mannschaft antreiben soll. Und so dauerte es gar nicht lange, bis erst zögerlich, später aber mit voller Wucht wir Jungsänger mit in die Gesänge ein-stimmten und "unsere" Mannschaft anfeuerten.
Die sehr gute Laune wurde jedoch schnell getrübt, als es einen Doppelschlag der Gäste gab und die Adler plötzlich 0:2 hinten lagen. In der Drittelpause wurde jedem klar, jetzt müssten wir helfen!!! Gesagt, getan!
Kaum hatte das 2. Drittel begonnen, hieß es auch schon 1:2. Die Stimmung stieg. Und als dann auch noch der lange verletzte Rene Corbet den Ausgleich schoss, gab es kein halten mehr. Jeder klatschte ab, schwenkte den Schal und sang: "Auf geht's Adler, kämpfen und siegen". Und wie sie kämpften. Gerade hatte man sich die Bilder noch einmal auf dem riesigen Videowürfel angeschaut, als es schon wieder hieß: "Tor für unsere Adler!"
Damit war der Grundstein dieses so wichtigen Sieges gelegt. Aus Verzweiflung nahm der Coach der Iserlohn Roosters kurz vor Ende des Spiels seinen Torwart zu Gunsten eines 6. Feldspielers vom Eis. Doch dies rächte sich und ein Dop-pelschlag sicherte Endgültig den Sieg! Am Ende hieß es 5:2 für Mannheim.
Somit hat sich die Reise nach Mannheim voll und ganz gelohnt. Mit diesen Eindrücken im Gepäck war es schwer, auf der Heimfahrt ein anderes Thema als den Sieg "unserer" Adler zu finden.
Ein Dankeschön ergeht von allen Jungsängern an den Verein, der diesen Adlerbesuch ermöglicht hat. VIELEN DANK!
Generalversammlung beim MGV Liederkranz Sulzbach
Harmonische Sitzung mit mahnenden Worten - Derzeit 221 Mitglieder - Altersdurchschnitt vom Chor, 45 Jahre -
Sulzbach. (RN) Guter Besuch bei der Generalversammlung des MGV Liederkranz Sulzbach zeugte von Vereinsinteresse und guter Harmonie wobei sich die Verantwortlichen zufrieden zeigten. Nicht mal einen Stunde dauerte die Versamm-lung, die der Vorsitzende Jochen Weber fest im Griff hatte.
Zunächst gedachte die Versammlung dem verstorbenen Ehrenvorsitzenden Helmuth Neuthinger, ehe in die Tagesord-nung eingetreten wurde.
In seinem Rechenschaftsbericht ging Jochen Weber zunächst auf den verstorbenen Ehrenvorsitzenden Helmuth Neu-thinger ein, dessen Tod er als herben Verlust bezeichnete, insbesondere auch für sich selbst, denn er hätte noch so viele Fragen an ihn gehabt. Allerdings hätte er eine intakte Vorstandschaft angetroffen, die ihn unterstützte und half, ge-fährliche Klippen zu umschiffen. Weber betonte, nur so hätte er das "Liederkranzschiff" in ruhigem Fahrwasser halten können. Er streifte dann die Vereinshöhepunkte, wie den stilvollen Familienabend mit Ehrungen, die besinnliche Weih-nachtsfeier und den Familienausflug nach Vrachlabi im Riesengebirge/Tschechien, den erneut 100 Teilnehmer genossen haben. Dank ging an dieser Stelle an die Hauptorganisatoren Bernd Seiler und Martin Knapp. Auch Grillfest und Kerwe verliefen - so der Vorsitzende - zufriedenstellend, wesentlich besser wie ein Jahr zuvor. Er dankte hier den Helfern und insbesondere Christa Knapp, die fast Tag und Nacht verantwortlich die Küche führte. Einer der Höhepunkte sei auch der Italienische Abend gewesen, den Familie Kammerer fest im Griff hatte. Weber erinnerte an den Jungsängerausflug in den Schwarzwald und an die Sängerfestbesuche, die in Groß-Zimmern mit einem Paukenschlag begonnen haben mit dem Klassensieg und der Tagesbestleistung der Klassen M 6 - M 3.
Auch der Klassensieg in Neudorf wurde noch frenetisch gefeiert, doch dann wurde man leichtsinnig und vielleicht auch überheblich, was in Jockgrim zum "Absturz" führte und man auf dem Boden der Tatsachen landete. Man wusste woran es lag und akzeptierte das Ergebnis. Bei den örtlichen Veranstaltungen zeigte man Präsens und gute Leistungen u.a. beim Erntedankfest und den Jubiläen des SKH und der Kath. Kirchengemeinde. Der Chor konnte stets überzeugen, was auf die zielstrebige Arbeit von MD Ludwig Reinhard zurückzuführen ist, der nun schon seit 40 Jahren bei Liederkranz den Ton angibt. Hier sprach Weber das geplante Konzert an, das am 15 Juli, Open Air stattfinden wird und dem sich die Grilltage anschließen. Erwähnung in seinem Bericht fanden auch die Disharmoniker und der Projektchor, die bei meh-reren eindrucksvollen Auftritten auch den Namen des Vereins vertraten. Nur der Singstundenbesuch machte ihm Sorgen, denn es gab, insbesondere nach den Sängerferien, Proben in denen nur 22 Sänger anwesend waren, was wohl nicht sein könne. Er rief dazu auf, im Hinblick auf die bevorstehenden Aufgaben, mit etwas mehr Ernsthaftigkeit an die Sache heranzugehen, damit auch der Chor wieder in ruhigem Fahrwasser dahin segeln kann. Weber informierte die Versamm-lung über die mit der Grundschule eingegangene Kooperation, mit dem Ziel, dass in Sulzbachs Grundschule wieder ge-sungen wird. Wir haben eine Patenschaft übernommen, so Weber, einen Schulchor zu gründen, den es zwischenzeitlich mit 30 Kindern auch gibt. Wir wollen versuchen, gemeinsame Auftritte zu ermöglichen, denn man müsse sich ja auch darstellen können.
Schriftführer Rudi Neumann zeigte in seinem Geschäftsbericht, wie vielfältig der Terminkalender eines Jahres ist, insbe-sondere auch die Großzahl der Vereinsjubilare, die es zu betreuen gibt. Der Kassenbericht von Albrecht Spether zeigte zwar geordnete Finanzen auf, aber trotzdem musste er abermals von einem Abschluss im Minusbereich berichten. Bei geminderten Zuschüssen von der Stadt und Badischem Sängerbund und höheren Ausgaben liegt dies auf der Hand. Eine weitere Kürzung, wie bereits angekündigt, wird wohl über kurz oder lang zu einer Beitragsanhebung führen. Mit dem Dank an die Spender und dem Hinweis auf derzeit 221 Mitglieder und einem Altersdurchschnitt des Chores von 45 Jahren, schloss er seinen Bericht. Helmut Knodt sprach auch im Namen von Günther Bender für die Kassenprüfer sein Lob für die Kassenführung aus und bat für Kassier und Gesamtvorstandschaft um Entlastung, die einstimmig erteilt wurde.
Im Eiltempo und ohne Gegenstimmen gingen dann die Neuwahlen über die Bühne. Sie brachten folgendes Ergebnis:
2. Vorsitzender Martin Knapp, 2. Kassier Rudi Weber, 2. Schriftführer Gregor Knapp, Unterkassier Christian Knapp, Jugendvertreter Gregor Knapp, Jugendvertreter für ein Jahr, Christian Behrens, Kassenprüfer Ronald Schork und Dirk Grünewald.
Bezüglich der Jugendvertreter muss der Hinweis erfolgen, dass Christian Bauer noch für ein Jahr gewählt war. Berufliche Gründe hatten ihn dazu bewogen, ihn aus der Verantwortung zu entbinden, da er sich nicht mehr ausreichend um die Jugend kümmern könne. Dem Wunsch wurde entsprochen und Christian Behrens war bereit, das Amt, vorerst ein Jahr zu übernehmen, um in den üblichen Zweijahresrhythmus zu kommen.
Danach verlas der Vorsitzende Weihnachts- und Neujahrsgrüße so wie die derzeit bekannten Termine.
Bernd Seiler berichtete von den Vorbereitungen zum Familienausflug 2007, der in der Zeit vom 6.-10. Juni nach Pfunds in Österreich, ins Hotel zur Post führen wird. Nach einer Abstimmung während des letzten Ausflugs war es mehrheitlich der Wunsch, in die Alpenwelt zu fahren, weshalb dieses Ziel ausgesucht wurde. Pfunds liegt im Dreiländereck Schweiz, Österreich, Italien und hat damit viele Ausflugsmöglichkeiten.
Nachdem keine Wortmeldungen mehr vorlagen, schloss der Vorsitzende Jochen Weber die Versammlung mit dem Wunsch auf ein Wiedersehen in den Singstunden und bei den Veranstaltungen, damit der Verein in einem Boot sitzend, im sicheren Fahrwasser gleiten kann. Mit einem gemeinsamen Lied unter Leitung von Albert Hilkert, gehörte, nach nur 50 Minuten, die harmonische Versammlung der Vergangenheit an.
Sängerfrauen auf den Spuren des Glühweins
Weihnachtsmarkt in Deidesheim besucht
Sulzbach (RN) Im letzten Jahr hatten Isabella Knapp, Karin Neuthinger und Jutta Seiler die Idee mit den Sängerfrauen einen Weihnachtsmarkt zu besuchen und sie setzten die Idee in die Tat um. Sie organisierten eine Bustour nach Bad Wimpfen. Mit einer so großen Resonanz hatte niemand gerechnet, denn im Handumdrehen waren die Busplätze besetzt und die Tour wurde zu einem riesigen Erfolg. Was gab es da noch zu überlegen, denn auch in diesem Jahr wurde das Angebot gehalten und am zweiten Advent ging es guter Stimmung in die Pfalz, nach Deidesheim. Dort feierte man sogar Jubiläum, denn es handelte sich um den 30. Deidesheimer Weihnachtsmarkt.
Der Vorsitzende Jochen Weber lies es sich nicht nehmen, die Damen zu verabschieden und los ging dann die Fahrt in Richtung Pfalz. Man war überrascht, denn die vielen Handwerksstände waren eine Bereicherung eines üblichen Weih-nachtsmarktes, wie man sie heute kennt. Man holte sich Anregungen und manches Schnäppchen wurde "gemacht" und schmückt nun die heimische Wohnung.
Eine Krippenausstellung war ein besonderer Anziehungspunkt. Mehrfach durchwanderte man die teilweise sehr engen Gassen und erfreute sich an den Schönheiten, die der Weihnachtsmarkt bot. Natürlich waren auch Buden mit Lecker-eien und Glühweinstände Anziehungspunkte, denn der Glühwein aus Pfälzer Wein hat es ja in sich. Viel zu schnell ver-ging die Zeit, und die Rückfahrt musste angetreten werden. Bei bester Stimmung gings zurück nach Sulzbach, wo der Tag gemütlich im "Schwarzen Ochsen" endete. Es bestand auch Einigkeit: "Wir hatten einen tollen Tag" und schon lau-fen die Planungen für das nächste Jahr. Ein weiterer Ausflug zu einem Weihnachtsmarkt wird bestimmt auch im nächs-ten Jahr auch kommen.
Besinnlicher Adventszauber beim Liederkranz Sulzbach
Sängerfamilie bei Kerzenschein vereint. Stimmungsvolles Programm
Sulzbach (RN) Zu einer besinnlichen vorweihnachtlichen Feier hatte der MGV Liederkranz Sulzbach ins Katholische Ge-meindezentrum eingeladen und viele waren gekommen, um mit der "Liederkranz - Familie" zu feiern, was nicht nur den Vorsitzenden Jochen Weber erfreute. Adventszauber, lautete das Motto und genau diese Stimmung verbreitete sich im festlich geschmückten Saal, den Franziska Kohl, Karin Neuthinger, Hilde Seiler sowie Lore und Simone Weber ins rech-te Licht gesetzt hatten. Hanni Werthwein stellte hierzu Blumen und Tannenbäume zur Verfügung.
Obwohl sich erstmals keine Kinder für ein Krippenspiel zur Verfügung stellten - die Kinder fühlen sich, auch laut den El-tern überfordert - wurde trotzdem ein ausgewogenes Programm geboten, das Jochen Weber moderierte. Allerdings be-dauerten viele Gäste dass die Kindergruppe diesmal fehlte und gaben der Hoffnung Ausdruck, dass es im nächsten Jahr wieder funktionieren wird.
Unter Leitung von Vizedirigent Albert Hilkert eröffnete der Chor ausdrucksvoll und harmonisch die Feier mit dem "Christ-mettenruf" von W. Siegler-Legel und "Weihnachtszauber" von H. Sonnet. Albert Hilkert war kurzfristig eingesprungen, denn Chorleiter Ludwig Reinhard war durch einen Trauerfall, verständlicher Weise, verhindert. Bei der Begrüßung durch Jochen Weber galten besondere Grußworte Ortsvorsteher Josef Klemm mit Gattin, den anwesenden Stadt- und Ort-schaftsräten sowie den zahlreichen Ehrenmitgliedern. Der Vorsitzende dankte allen fleißigen Helfern, die zum Gelingen der Feier beitrugen, den Kuchenspendern und insbesondere der Katholischen Kirchengemeinde, für die Bewirtung. Ausnahmsweise mal mucksmäuschenstill war es, als Tamara und Patrick Bauer auf der Bühne erschienen und mit Kla-vier und Geige harmonische Melodien erklingen ließen, ganz nach dem Geschmack der Gäste. Eine Bereicherung des Nachmittags war Mundartdichter Otto Klemm aus Heddesheim mit seinen beiden Auftritten. Er erfreute die Zuhörer mit weihnachtlichen Versen, natürlich in Mundart, die sich mal nachdenklich, mal heiter aber auch kritisch mit der Weih-nachtszeit und weihnachtlichen Geschenken auseinander setzten. Seine herzerfrischende Mundart kam bestens an, wie man feststellen konnte. Internationalen Flair verbreitete dann der Projektchor des Vereins mit seinen stimmungsvollen Weisen aus aller Welt. Der jüngste Spross des "Liederkranzes" wurde von Penny Bauer geleitet, begleitet am Klavier von ihrer Tochter, Tamara. Die etwas andere Art der Musik fand breite Zustimmung, was der Beifall zeigte.
Mit weihnachtlichen Variationen am Klavier stellte Dr. Patrick Diezler sein können unter Beweis und erfreute die "Lieder-kränzler". Er war es auch der die Gäste bei gemeinsamen Liedern tatkräftig am Klavier unterstützte. Dann erschallten Trompetenklänge im Saal, denn Andreas Schachner war mit seinem Instrument gekommen und zeigte, welches Talent in ihm steckt. Die weihnachtliche Stimmung setzte sich damit munter fort. Albert Hilkert überbrückte die Zeit mit Kla-viermusik, denn St. Nikolaus hatte sich angekündigt. Traditionell mit dem "Nikolauslied" erschien dann der Himmelbote, der sich mit einem lauten, Ho, Ho und einem Gedicht ankündigte. In diese Rolle war diesmal Gregor Knapp geschlüpft, der den Nikolaus bestens verkörperte. Er scharte die Kinder um sich und entlockte einigen sogar ein Lied oder Gedicht. Als Entlohnung gab es dafür Geschenke.
Auch die Jungsänger wurden mit Präsenten bedacht, doch blieben sie leider stumm im Gegensatz zu den auswärtigen Sängern, die sich für ihr Geschenk, lautstark mit einem Lied bedanken. Nicht vergessen wurden die Vizedirigenten Al-bert Hilkert, Gregor Knapp und Horst Otto für ihre Arbeit.
Dr. Diezler erhielt im Namen der Disharmoniker ein kleines Präsent, als Anerkennung für die tatkräftige musikalische Unterstützung bei ihren Auftritten. Natürlich wurden Penny und Tamara Bauer nicht vergessen.
Den Wunschzettel des Vorsitzende verlas der Himmelsbote auch und er verkündete, dass der Vorsitzende vor einen Jahr in große Fußstapfen getreten sei und er dankte allen, insbesondere der Vorstandschaft, die ihn tatkräftig unterstütze. Groß sei die Euphorie anfangs auch bei den Sängern gewesen und die Stühle waren bei den Proben gefüllt. Diese Eu-phorie sei derzeit gewichen, denn zu viele Stühle sind nun leer. Alltag sei nun offenbar eingekehrt. Nach dem Motto: Packen wir es an, erinnerte er an die bevorstehenden Sängerfeste und an das große Open Air Konzert am 15. Juli
2006 zum 40-jährigen Dirigentenjubiläum von Ludwig Reinhard. Er bat die Sänger, "zieht an einem Strang, zum Wohle des Vereins".
Nach dem Auszug vom Nikolaus schloss sich langsam der Kreis der besinnlichen Adventsfeier, denn eröffnete der Chor das Programm, so setzte er auch den musikalischen Schlusspunkt mit eine weihnachtlichen Volksweise aus dem All-gäu, dem Trommellied von W. Lüderitz und dem gemeinsamen Lied.
"Stille Nacht" von Hans Lingerhand. Mit besten Weihnachts- und Neujahrswünschen und der Erinnerung an das Weih-nachtsliedersingen an Heilig Abend um 15:30 Uhr auf dem Friedhof, beendet Jochen Weber dann die schöne Feier.
Jungsängerausflug 2005
Wochenlang hat sich der Nachwuchs des Liederkranz Sulzbach auf diesen Moment gefreut. Schon legendär sind die „Hütten-Aufenthalte“ der Liederkranzjugend und man erinnert sich gerne an viele gesellige Stunden. Oft schon wurde unseren Jüngsten davon erzählt. Nun waren sie bereit und los ging es am 30.9. zum verlängerten Wochenende auf die Skihütte Achern, bei Sasbachwalden.
Nach einer etwa zweistündigen Fahrt in den Schwarzwald, entlang der Schwarzwaldhochstrasse, wurde die Hütte sofort komplett in Beschlag genommen.Zimmer wurden bezogen, Stereo Anlagen aufgebaut, ein Lagerfeuer entzündet und ein Grillabend vorbereitet.
Dass das Wetter nicht das Beste war, interessierte niemanden. Zu viel gab es zu erkunden und zu erzählen. Am 2. Tag hing Nebel über dem Schwarzwald und man konnte kaum die Bäume vor dem Fenster sehen. Doch es wartete die Ro-delbahn auf uns Jungsänger. Nach einer kurzen Autofahrt wurde sofort die Ganzjahresrodelbahn am Hang einer Skipiste unsicher gemacht, was allen Beteiligten einen rießen Spaß machte. Die „Zu Hause“ gebliebenen machten eine kleine Wanderung zur nahe gelegenen Darmstädter Hütte, wo ein deftiges Mittagessen auf sie wartete. An diesem Abend stand ein Punkt auf dem Programm, den keiner verpassen durfte. Gemeinsam wurden Spaghetti gekocht. Ein Schau-spiel, das man miterleben muss.
Ein herzliches Dankeschön an die Küchenchefs! Es hat wunderbar geschmeckt!!!
An diesem Abend fand in Sasbachwalden das alljährliche Weinfest statt. Diese Gelegenheit machten sich 8 Sänger zu nutze um einmal den Bergsträßer Wein mit dem Alten Gott aus Sasbachwalden zu vergleichen. Fazit: „An unseren Bergsträßer Wein kommt nix dran!“
Am Sonntag teilte sich die Gruppe. Grund war ein Auftritt des Chores beim Erntedankfest des Obst und Gartenbau Vereins. Insgesamt 6 Sänger machten sich auf den Weg von Sasbachwalden nach Sulzbach, um den Chor bei dieser Verpflichtung zu unterstützen.
Vielen Dank an diejenigen, die diese Strapaze auf sich genommen haben, es zeigt sich dabei, wie toll der Zusammen-halt in der Liederkranzfamilie ist.
Die Zurückgebliebenen unternahmen in dieser Zeit eine kleine Wanderung und verbrachten einen erholsamen Tag im Schwarzwald. Langsam neigte sich der Tag dem Ende entgegen und es wurde etwas traurig in der Runde, denn am nächsten Morgen stand schon wieder die Abreise an.
Leider war auch dieser Ausflug wieder viel zu kurz wie alle fanden. Doch der Alltag holte die Jungsänger recht schnell wieder ein und so startete am Montag Morgen, nach einer ausgiebigen Reinigung der gesamten Hütte, der „Lieder-kranzexpress“ gen Sulzbach.Toll war es, war aus allen Mündern zu hören! Und somit wurde wieder ein Kapitel in die Geschichte der „Hütte“ geschrieben.
Vielen Dank sagt die Jugendvorstandschaft an alle, die diesen Ausflug zu einem tollen Erlebnis werden ließen.
Liederkranz Sulzbach hatte zu Grilltagen eingeladen
Tolles Fußballspiel zwischen Alt und Jung
(RN) Gutes Wetter hatte sich eingestellt, so dass an erfolgreichen Grilltagen keinen Zweifel geben konnte. Schon beim Anpfiff des traditionellen Fußballspieles zwischen der "Jugend und den Junggebliebenen" des Vereins, kamen viele Be-sucher zum Sulzbacher Sportgelände, und sie brauchten ihr kommen nicht bereuen. Gleich zu Beginn entwickelte sich ein munteres Spielchen mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Es schien auch als ob die Jugend dem Match den Stempel aufdrücken könnte, doch nach der anfänglichen 1:0 Führung setzte sich die Routine der "alten Herren" durch und schließlich stand es 1:5 für die Senioren. Gegen Ende schwächelten die "Älteren" doch und die Jugend kam auf 3:5 heran, was gleichzeitig den Endstand bedeutete. Den neuen Wanderpokal konnten also die Senioren in Empfang neh-men. Das Ergebnis spielte aber keine Rolle, denn das Spiel sollte nur der Gaudi und der Kameradschaft dienen, was es auch tat.
Mit dem Fußballspiel wurden auch die Grilltage eingeleitet und das schöne Wetter lockte dann auch zahlreiche Be-sucher an, so dass nicht nur eigene Mitglieder, sondern auch die Ortsvereine sowie Stadt- und Ortschaftsräte gut ver-treten waren. Vorsitzender Jochen Weber zeigte sich erfreut über die zahlreichen Gäste und er konnte unter ihnen, auch Ortsvorsteher Josef Klemm mit Gattin herzlich begrüßen. Die Spezialitäten vom Holzkohlengrill und das Gyros, mun-deten und die reiche Auswahl an Getränken kam bestens an. Die Jugend hatte wieder eine Bar eingerichtet und man sorgte auch hier für Absatz. Die Attraktion des Abends war allerdings die Verlosung wertvoller Preise, die u.a. vom Rei-seunternehmen Strohmenger, der Metzgerei Walter, dem Blumenhandel Werthwein und der Odenwaldquelle gestiftet wurden. Die Lose waren jedenfalls schnell verkauft. Ob Reisegutscheine, Blumenschale, Festtagsbraten, Sitzauflagen, Getränkekorb, Laternen, Sonnenschirm oder Radfahrertrikot, alles fand seinen stolzen Besitzer, wobei die Hauptpreise an Carsten Gärtner, Helmut Knodt, Heinz Rößling Heinz Kohl, Heidi Klemm, Bernhard Schmitt, Hans Mazur, Werner Knapp und Meinhard Weber gingen. Jedenfalls, so konnte festgestellt werden, war die Stimmung bestens und lange feierte man in die Nacht hinein. Der Sonntag begann mit einem Frühschoppen der ebenfalls erfreulich gut besucht war. Der angeboten Mittagstisch wurde ebenso angenommen und nach der Mittagszeit sollten die Grilltage eigentlich enden. Der ausgezeichnete Besuch ließ dies jedoch nicht zu und erst weit nach der Mittagszeit endeten die stimmungsvollen und gelungenen Grilltage.
Sehr positive Halbjahresbilanz beim Liederkranz Sulzbach
Imponierende Erfolge bei den Sängerfesten mit vielen Glanzpunkten
Sulzbach (RN) Erstaunliches bewältigten der MGV Liederkranz Sulzbach und sein nunmehr 39 Jahren sehr erfolgreich in Sulzbach agierender Dirigent, Musikdirektor FDB Ludwig Reinhard in den letzten Wochen und Monaten. Neben der Be-teiligung an Konzert- und Freundschaftssingen galt es auch verschiedne ander Aufgaben im Rahmenprogramm unter zu bringen, wo man sich stets von der besten Seite präsentierte. Aber auch drei Volksliederwertungssingen galt es zu be-suchen, denn es waren Verpflichtungen, die aus dem eigenen Jubiläum resultierten.
So stand zunächst der Sängerwettstreit im hessischen Groß-Zimmern auf dem Programm, denn der dortige AGV "Ei-nigkeit" hatte eingeladen. In der Klasse M 3a, stellte man sich den umsichtigen Juroren Willi Becker und Richard Trares und hochkarätiger Konkurrenz, auch den hessischen Sängerhochburgen, was besonders motivierte. Elanvoll und ehr-geizig gingen Dirigent und Sänger die Aufgabe dann an. Mit den Liedern "The Rose" von Michael Kuhn, "De animals a-Cimin" von Mathew Bartholomev und "Lauf, Jäger lauf" von Wilhelm Heinrichs, setzte der Chor bewundernswerte Akzente und überzeugte in Rhythmik, Dynamik, Intonation und Interpretation. Das fachkundige Publikum war begeistert und auch die Wertungsrichter waren von den Vorträgen sehr angetan, weshalb es nicht verwunderte, dass sie dem Liederkranz Sulzbach und seinem Dirigenten den ersten Klassenpreis, den Höchsten Ehrenpreis und den Dirigentenpreis zuerkann-ten. Groß war der Punktvorsprung vor dem nächstplazierten Chören aus Rothenberg und Mainflingen der Klasse M 3a bzw. Eppertshausen und Neckarhausen in der Klasse M 3b. Der Jubel war groß bei Bekanntgabe der Wertung und wur-de überschwenglich, nachdem feststand, dass auch die Kleine Tagesbestleistung an die "Liederkränzler" ging, was die Konkurrenz neidlos billigte. Acht Punkte betrug hier der Vorsprung und immerhin stannden hier 23 Vereine der Klassen M 5 - M 3 in Konkurrenz.
Beim nächsten Wertungssingen, das der Liederkranz Neudorf veranstaltete, warteten als Juroren Michael Rinscheid und Gerd Zellmann, um ihre Wertungen abzugeben. Hier wurde nach internationalen Bedingungen gewertet und man sang auch in der Klasse M 3a. Chöre aus Malsch, St. Leon und Mingolsheim waren hier die Klassenkonkurrenten. Auch hier kamen die gleichen Lieder zum Vortrag und erneut hatten die Sänger vom Liederkranz Sulzbach und ihr Dirigent, nach einer ausgezeichneten Leistung, die Nase vorn. Der erste Klassenpreis, der Dirigentenpreis und ein Diplom in Silber, wa-ren eine sichere Beute für die erfolgsverwöhnten Sänger. Freudestrahlend nahmen dann die jüngsten Sänger des Vereins den großen Goldpokal von den Festdamen in die Hände.
Es ist eine Kunst die ausgezeichnete Form zu konservieren und die Spannung über Wochen zu halten, doch gelingt das nicht immer. Eigentlich wollte man beim letzten Wertungssingen, zu welchem der Frohsinn Jockgrim eingeladen hatte, mit Schwung an die Sache herangehen und abermals den Klassensieg erzielen, doch standen die Zeichen von Anfang an nicht so gut, da mehrere Sänger fehlten. Obwohl der Chor in der Klasse M 2a eigentlich eine gute und homogene Leistung bot, muss man sagen, die Vorträge waren nicht ganz so gut gelungen wie zuvor. Dies zeigte auch die Wertung der Herren Wolfgang Mettler, Hans Schlaud und Michael Rinscheid. Hinter den Chören aus Obergrombach und Rothen-berg wurde Platz drei ersungen, vor den Sängern aus Rot.
Gemäß internationaler Wertung sprang aber wieder ein Diplom in Silber heraus, was eine beachtliche Leistung beschei-nigt. Erwähnenswert ist allerdings, dass die Klasse M 2 aus insgesamt acht Vereinen bestand und deshalb in a) und b) geteilt wurde. Mit der erzielten Wertung lag man höher, als alle Teilnehmer der Klasse M 2b, also auch höher wie der Sieger, was bedeutet, dass gegenüber dieser Klasse die Wertungen weitaus höher lagen. Ein dritter Platz unter acht Teilnehmern ist auch anerkennenswert.
Nicht vergessen dürfen die jungen Solisten Ralf Seiler, Dirk Grünewald, Bernhard Bauer und Jochen Weber, die ab-wechselnd in Erscheinung traten und bei "The Rose" eine feine Leistung boten.
Wenn auch der Abschluss der Sängerfestsaison nicht ganz nach Wunsch verlief und man sich mehr erhofft hatte, darf und kann der Liederkranz Sulzbach nicht unzufrieden sein, denn immerhin zeigte der durchweg reife Leistungen, die für die Zukunft hoffen lassen. Dank gilt dem Dirigenten Ludwig Reinhard, einem überzeugten Musikpädagogen, der nichts dem Zufall überlässt und schon über Jahre hinweg hohe Leistungen abverlangt, was aus den Ergebnissen zu sehen ist. Ohne Fleiß jein Preis, das ist seine erfolgreiche Devise und die hat sich stets bewährt.
Sängerfestsaison begann mit einem Paukenschlag.
Alle ersten Preise und kleine Tagesbestleistung ersungen.
Sulzbach (RN) Was sich in den letzten Wochen schon abzeichnete, die Sänger des MGV Liederkranz Sulzbach, befin-den sich derzeit in einer ausgezeichneten Form, was das Konzertsingen der Liedertafel Weinheim und auch verschie-dene andere Auftritte bewiesen. So waren auch am vergangenen Wochenende, Dirigent und Sänger des MGV Lieder-kranz Sulzbach auf die Minute fit, beim Sangeswettstreit im hessischen Groß- Zimmern. Der dortige AGV "Einigkeit" hatte aus Anlass des 100-jährigen Bestehens zu einem Sängerfest geladen, wobei man sich in der Klasse M 3 a am Volksliederwettbewerb beteiligte. Als umsichtige und kompetente Juroren fungierten Willi Becker und Richard Trares, die ohne Probleme ein regelrechtes Mamutprogramm zu bewältigen hatten.
Hochkarätige Gesangvereine, auch aus dem hessischen Raum waren präsent und besonders dies motivierte Sänger und Dirigent. Mit Elan ging man also an die reizvolle Aufgabe, denn man wollte keinesfalls die Konkurrenz aus dem Auge verlieren. Mit den Liedern, "The Rose" von Michael Kuhn, bei dem die jungen Solisten Ralf Seiler und Dirk Grünewald eine feine Leistung boten, "De animals a-comin", von Mathew Bartholomew und "Lauf, Jäger lauf" von Wilhelm Heinrichs, setzte man bewundernswerte Akzente. Überzeugend in allen drei Vorträgen in Rhythmik, Dynamik, Intonation und Inter-pretation, konnte man sich darstellen und am Ende der Lieder brandete stets lang anhaltener Applaus auf. Das fachkun-dige und dankbare Publikum war einfach erfreut über das Leistungsvermögen des Chors und erstaunt über das große Potential an jungen Sängern. Am Ende war auch das Preisgericht von der Leistung angetan und setzte den Liederkranz Sulzbach auf den ersten Platz der Klasse 3 a, mit sieben Punkten Vorsprung vor dem nächstplazierten Sängern aus Rothenberg und Mainflingen. Auch das Höchste Ehrensingen war eine klare Angelegenheit für die Sulzbacher und der Dirigentenpreis wurde dem seit nunmehr 39 Jahre sehr erfolgreich in Sulzbach tätigen Ludwig Reinhard, Musikdirektor FDB zuerkannt. Ein Erfolg der sich wohl sehen lassen kann.
Auch die Sangesfreunde aus Eppertshausen und Neckarhausen in der Klasse M 3 b, hatten keine Chance und lagen überdeutlich zurück. Überschwenglich war die Freude bei Bekanntgabe des Ergebnisses, doch der Jubel kannte keine Grenzen als feststand, dass auch die "Kleine Tagesbestleistung" der Klassen M 5 - M 3, mit immerhin 23 Chören, dem Liederkranz Sulzbach zuerkannt wurde. Der Chor erzielte hier insgesamt die höchste Wertung und hatte auch wiederum acht Punkte Vorsprung vor dem nächstplazierten Verein. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass selbst Vereine aus der Klasse M 2, "übersungen" wurden. Erwähnenswert ist auch, dass selbst die Konkurrenz neidlos den Erfolg billigte , was nicht oft der Fall ist. Ausgiebig wurde der Erfolg natürlich am noch Abend im Biergarten vom "Schwarzen Ochsen" gefeiert, denn ein Tag wie dieser wird auch in der Vereinsgeschichte seinen Platz finden.
Strahlend (Kaiserwetter in Tschechien) blauer Himmel in Tschechien
Liederkranz Sulzbach verbrachte fünf eindrucksvolle Tage im Riesengebirge.
Sulzbach (RN) Schon zur Tradition gehören die Familienausflüge des MGV Liederkranz Sulzbach, die sich großer Be-liebtheit erfreuen. Genau 26 Jahre sind es her, seit die ersten "Liederkränzler" auf Reisen gingen und die Freude an den Ausflügen ist ungebrochen, was 98 Teilnehmer beweisen. Ziel war erstmals Tschechien, ein Land, das zum ehemaligen Ostblock gehörte, denn in Vrchlabi (Hohenelbe) bezog man Quartier. Das schöne Hotel Gendorf, im mittleren Riesen-gebirge, bot fünf Tage alle erdenklichen Annehmlichkeiten.
Auf der langen Anreise, mit obligatorischem Frühstück am Rastplatz Frankenhöhe und dem Mittagessen im berühmten Brauhaus in Pilsen, konnte man bereits die Sonne und abwechslungsreiche Landschaften genießen, ehe man am spä-ten Nachmittag die gemütlichen Zimmer bezog. Am Abend gab es zur Begrüßung ein Ständchen und allabendlich war auch Gesang angesagt.
Herrlicher Sonnenschein steigerte am nächsten Morgen die Stimmung, denn Wandern war angesagt. Von Sindleruv Mlyn/Spindlermühle führte eine große Tour über den Kamm des Riesengebirges auf die Schneekoppe, mit 1602 Metern der höchste Berg dieses Gebietes. Ein steiniger und beschwerlicher Weg verlangte von den Wanderern vieles ab, aber lohnende Aussichten über das Riesengebirge, die Täler und Seen auch in Polen und Schlesien entlohnten. Die kleinere Tour, die sich später als größere herausstellte, führte bis an den Fuß der Schneekoppe und dann über Stock und Stein aber auch Eisflächen, nach Pec. Müde und etwas ausgelaugt, trafen sich die Wandergruppen dann wieder im Tal, um gemeinsam zum Hotel zurück- zufahren. Mit Gesang und Unterhaltung über die Abenteuer des Tages, klang ein schöner Tag aus. Eine Riesengebirgsrundfahrt, um das ganze Gebiet, stand am nächsten Morgen auf dem Programm. Zunächst ging es von Vrchlabi/Hohenelbe in Richtung Süden über Trutnov/Trautenau, dann über die polnische Grenze nach Jelenia Gora/Hirschberg, das sich als schönes Städtchen entpuppte. Die wunderschöne Fußgängerzone mit Arkaden und der historische Marktplatz mit Lokalen und Geschäften luden zum Verweilen ein. Auch dem "Polenmarkt" wurde ein Besuch abgestattet und manches Schnäppchen wurde ergattert. Weiter ging die Fahrt über Poreba/Schreiberhau und dann zu-rück nach Tschechien mit tollen Aussichten auf Schneekoppe, Schneegruben und die gesamte Riesengebirgskette. Der Wintersportort Harrachov/Harrasdorf war das nächste Ziel und dort konnten die bekannten Sprungschanzen bewundert werden. Auch der Besuch einer Glasbläserei war eingeplant. Zurück nach Hohenelbe gings durch das Isergebirge, wo in Pschichovice/Stefansruh, zwei Teilnehmer einen Blick auf ihr Elternhaus werfen konnten. Viel Zeit zum Erzählen blieb an diesem Abend nicht, denn der "Heimatabend" stand auf dem Programm, den Brigitte Kammerer organisierte und auch moderierte. Ein Musikduo und eine Folkloregruppe aus Spindlermühle trugen wesentlich dazu bei, dass die Stimmungs-wogen bis zum Siedepunkt stiegen. Ein lustiges Ratespiel, ein Bildermaler (Karl Kammerer) mit menschlichen Gestal-ten, also malen mit Personen, das Staatsballett aus Prag, mit einer Parodie auf Biene Maja - hier verkörperten Christa Knapp und Willi Vogt, die Figuren Maja und Willi eindrucksvoll - riefen Lachsalven hervor. Kein Auge blieb beim Auftritt der Ranzengarde von der Mailänder Skala trocken, denn die Liederkranz - Grazien überzeugten mit Ihrer Gestick. Bei Tanz und Stimmungsmusik wurde dann noch lange geschwoft. Anschließend durften Franziska und Heinz Kohl Huldi-gungen erfahren, denn sie feierten auf der Reise ihre Goldene Hochzeit.
Am nächsten Morgen lud das Jubelpaar zu einem Sektempfang ein und es folgte die offizielle Gratulation mit Ständchen und was dazu gehört. Dann ging es wieder "ON TOUR", denn zwei Ausflugsfahrten wurden angeboten. Eine Gruppe zog es nach Prag, um die Goldene Stadt zu erkunden. Man war beeindruckt von der Altstadt mit Kleinseite, dem Altstädter Ring, der historischen Karlsbrücke, der Prager Burg mit Veitsdom, Goldener Gasse und Hofplätzen.
Auch der Einkauf kam nicht zu kurz. Wer Prag schon kannte, den zog es zu den Adersbacher Felsen, einem riesigen Naturschutzgebiet mit Sandsteinfelsen, das vor etwa 2 Millionen Jahren von Meer und Eis geschaffen wurde. Der örtliche Reiseleiter, Josef Kretschmer, früher ein bekannter Bergsteiger, führte die Gruppe mit lustigen und teilweise makaberen Sprüchen durch das Felsenlabyrinth und hatte die Lacher gleich auf seiner Seite. Er brachte den Reiseteilnehmern die Heimat vom Rübezahl näher und erzählte über die bizarren Felsen die ausnahmslos Namen haben. Ob Rübezahlhelm, Stiefel oder Finger, ob Oma, Opa, Korsar oder Adenauer, alles war auch deutlich zu erkennen. Es war eindrucksvoll, auch der schöne Wasserfall. Durch malerische Landschaften mit Bachläufen und romantischen Tälern, gings am Nach-mittag zum Hotel zurück. Der Abend klang dann ganz gemütlich aus und alle redeten über die neuen Eindrücke. Klar war, dass man solche Schönheiten in Tschechien nicht erwartet hatte.
Viel zu schnell vergingen die fünf Tage, denn am nächsten Morgen fuhren die Busse wieder in Richtung Heimat. Die Mit-tagsrast war in Amberg eingelegt und am Abend erreichte die Reisegesellschaft gesund und munter, voller neuer Er-kenntnisse, wieder Sulzbach. Natürlich ging man nicht auseinander ohne ein Dankeschön an die Hauptorganisatoren Bernd Seiler und Martin Knapp, denn sie waren es letztendlich, die mit ihrem Mitarbeiterstab den stimmungsvollen Aus-flug ermöglichten. Der Dank dürfte Ansporn sein, für den nächsten Ausflug sein, der in zwei Jahren hoffentlich wieder an-stehen wird.
Seit 25, 40 und 50 Jahren dem Verein treu geblieben
Beim Familienabend des Liederkranzes Sulzbach wurden mehrere Ehrungen vorgenommen
Sulzbach (G.D.) Durch die Verleihung der Ehrennadel der Stadt Weinheim an Rudi Neumann hatte der Familienabend des Liederkranzes Sulzbach eine besondere Note. Geehrt wurden aber auch langjährige Mitglieder. Im voll besetzten und geschmackvoll dekorierten Saal des katholischen Gemeindezentrums begrüßte Vorsitzender Jochen Weber die Gäste mit Oberbürgermeister Heiner Bernhard an der Spitze, die Stadträte Reinhold Bohsem und Gerhard Mackert, Ortschafts-räte, als Vertreter des Sängerkreises Weinheim, Willi Hamburger und Peter Kleefisch, den Dirigenten Ludwig Reinhard, sowie den Leiter des Projektchors, Dr. Patrick Dietzler.
Weber dankte allen, die sich in Vorbereitung und Durchführung des Abends einsetzten. Dabei nannte er Lore Weber, Hanni Werthwein, Bernhard Bauer und die Helfer der katholischen Kirchengemeinde. Mit den Liedern "In der Fremde - Londonderry Air", einer Volksweise aus Irland und dem Arrangement eines Spirituals leitete der Chor die Ehrungen ein. Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten die Urkunde und ein Präsent des Vereins: Heinz Spether, Fritz Bauer, Josef Jäger, Franz Kain und Matthias Kobald. Die Auszeichnung für 40-jährige Vereinstreue erhielten Ludwig Mai und Dieter Wittern. Schließlich konnten auch Mitglieder für 50 jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet werden: Herbert Helfrich, Edwin Herr-schaft und Hans Brüstel, die auch den Ehrenteller des Liederkranzes erhielten. Der Vorsitzende hatte für alle Geehrten persönliche Worte und ging auf ihre Aktivitäten im Verein ein.
Mit viel Beifall wurde der Projektchor des "Liederkranz" unter Leitung von Dr. Patrick Dietzler bedacht. Er sang "You are the new Day" und die afrikanische Weise "Si Ya Hamba". Mit "Wahre Liebe" und "Lauf Jäger lauf" beschloss der Chor den Abend, wobei sich der Oberbürgermeister in die Sänger einreihte.
Für die musikalische Unterhaltung und für die Tanzlustigen sorgte in gekonnter Weise mit seinem vielfältigen Repertoire Udo Liebetrau. Eine große Tombola fand rasch ihre Gewinner.
Wir trauern um unseren Ehrenvorsitzenden
Helmuth Neuthinger
* 17.11.1941 + 27.01.2005
Die letzte Strophe deines Liedes war verklungen,
als er deinen Namen rief.
In uns jedoch wird's nie verstummen,
es singt ganz leise - seelentief.
Der MGV Liederkranz Sulzbach 1903 e.V. und der Sängerkreis Weinheim, trauern um Helmuth Neuthinger, der nach schwerer Krankheit verstorben ist. Alle wussten von der heimtückischen Krankheit, doch kam der Tod für uns alle so plötzlich und überraschend. Am 8. Januar gab er schweren Herzens den Vorsitz ab, denn die Krankheit zwang ihn dazu. Die sofortige Ernennung zum Ehrenvorsitzenden war nur eine logische Konsequenz, auf Grund seiner Verdienste. Doch nur kurz war Helmuth Neuthinger vergönnt, diese Ehrung zu genießen. Bereits 1957 trat der Verstorbene dem Lieder-kranz Sulzbach bei und sofort übernahm er Verantwortung, machte seinen Weg über Beisitzer, zweiter Schriftführer bis hin zum Vorsitz, den er 1985 übernahm. Fortan war der Verein aber auch insbesondere der Gesang sein Leben. Die Be-lange des Vereins und des Chorgesangs standen stets an erster Stelle und oft musste seine Familie zurückstecken. Gute Ideen und neue Impulse gingen meistens von Helmuth Neuthinger aus und Zuverlässigkeit war für ihn ein "Muss". Ein guter Vereinsgeist lag ihm am Herzen. Mit Menschlichkeit führte er den Verein aber er gab sich auch kämpferisch, wenn es um den Verein, den Sängerkreis und den Gesang ging, dem er sich verschworen hatte. Vorwärts, kein Still-stand und Jugend voran waren seine Maxime, die er von seinem Vorgänger, dem unvergessenen Kurt Schork übernom-men hatte. Seine Verdienste um den Gesang spiegeln sich in zahlreichen Ehrungen wider, wobei die Landesehrennadel BW und die Ehrennadel der Stadt Weinheim wohl die höchsten Auszeichnungen waren. Im Jahr 2000 wurde der Verstor-bene auf Grund seiner Verdienste sogar zum Ehrenmitglied ernannt.
Am 1. Februar wurde Helmuth Neuthinger zu Grabe getragen und er weilt nicht mehr unter uns, aber in Gedanken wird er weiter leben. Seine Beliebtheit war sogar bei der Beerdigung zu erkennen, denn über 400 Trauergäste sprechen für sich. Darunter viele Vereinsvertreter nicht nur aus dem Weinheimer Sängerkreis, sondern auch aus benachbarten Kreisen und die Vorstandschaft des Sängerkreises Weinheim. Es war eine letzte Geste des Gedenkens und der Dankbarkeit an ei-nen aufrichtigen Sänger und einen echten Befürworter der Sängerbewegung. Helmuth Neuthinger hinterlässt eine Lücke, die wohl kaum zu schließen ist. In Dankbarkeit und Ehrfurcht verneigen sich seine Sänger und sein Dirigent beim Grab-gesang am 06.02.05. Ein ehrendes Gedächtnis ist für alle Mitglieder eine Selbstverständlichkeit und unsere Anteilnahme wendet sich der Familie und den Angehörigen zu.
Helmuth Neuthinger zum Ehrenvorsitzenden ernannt
Generalversammlung des MGV Liederkranz Sulzbach / mit Jochen Weber einen jungen Vorsitzenden zum Nachfolger gewählt
Sulzbach (RN) Voll besetzt war der Clubraum im katholischen Gemeindezentrum bei der Generalversammlung des MGV Liederkranz Sulzbach. Viele wollten dabei sein, als Helmuth Neuthinger nach 20 verdienstvollen Jahren auf Grund seiner schweren Erkrankung den Vorsitz abgab. Keine leichte Angelegenheit für einen Nachfolger, denn nach zwei einzigartigen Vorsitzenden wie Kurt Schork und Helmuth Neuthinger, die insgesamt 50 Jahre das Vereinsschiff führten. Mit Jochen Weber stellte sich ein junger Mann als Nachfolger zur Verfügung. Er wurde unter starkem Beifall nach einstimmiger Wahl als Vorsitzender begrüßt. Mit 32 Jahren geht er als jüngster Vorsitzender in die 101-jährige Vereinsgeschichte ein.
Helmuth Neuthinger eröffnete die Versammlung. Zunächst gedachten die Anwesenden dem verstorbenen Mitglied Wer-ner Schäfer. In seinem Rechenschaftsbericht ließ der Vorsitzende das Jahr Revue passieren. Familienabend und Weih-nachtsfeier mit Auftritten des "Jungen Chors" wurden erwähnt, dem Neuthinger unter Leitung von Dirigent Dr. Pattrick Diezler viel Erfolg wünschte. Wermutstropfen waren Grillfest und Kerwe, weil Besucherzahlen und Umsatz weit hinter den Erwartungen zurück geblieben waren. Die Sängerfeste waren, so Neuthinger, mit zwei ersten und einem zweiten Platz sowie einer Kleinen Tagesbestleistung sehr erfolgreich, was Dirigent Ludwig Reinhard zu verdanken ist, der seit 39 Jahren den Taktstock schwingt. Bezüglich der übrigen gesanglichen Gegenverpflichtungen bemängelte er das Fehlen zahlreicher Sänger, wie auch den zu laschen Singstundenbesuch.
Gleichzeitig blickte Neuthinger auf seine 20-jährige Amtszeit zurück. Von Kurt Schork hatte er einen intakten verein übernommen. Man sei weiter gewachsen und selbstbewusst geworden, aber keinesfalls überheblich. Dies sollte man nicht durch Schlendrian aufs Spiel setzen, schon im Hinblick auf die zahlreich vertretene Jugend. Dank ging an seine Vorstandskollegen, mit denen er vertrauensvoll zusammen gearbeitet habe und die ihn unterstützten, insbesondere bei seiner schweren Krankheit. Stehender Applaus folgten am Ende seines letzten Rechenschaftsberichtes.
Von einer sehr umfangreichen Terminfülle berichtete Schriftführer Rudi Neumann. Der Kassenbericht von Albrecht Spe-ther schloss zwar mit einem Minus, aber trotzdem zeigte er geordnete Verhältnisse, was für die Kassenprüfer Werner Knapp Knapp bescheinigte. Kassier und Gesamtvorstand wurden einstimmig entlastet. Mit dem Hinweis auf 221 Mit-glieder schloss der Kassier seinen Bericht.
Der Wahlausschuss wickelte die Neuwahlen zügig ab, wobei jeweils ohne Gegenstimme gewählt wurden:
| 1. Vorsitzender: |
Jochen Weber |
| 1. Schriftführer: |
Rudi Neumann |
| 1. Kassier: |
Albrecht Spether |
| Jugendvertreter: |
Christian Bauer |
| Pressewart: |
Rudi Neumann |
| Notenwarte: |
Albert Hilkert, Roland Till, Christian Behrens |
| Beisitzer: |
Jürgen Frickinger, Frank Grünewald, Michael leist, Karlheinz Schäfer, Bernhard Schmitt, Ralf Seiler, Edmund Spether. |
Im Vergnügungsausschuss fungieren:
Brigitte Kammerer, Christa Knapp, Gregor Knapp, Jürgen Knapp, Martin Knapp, Rainer Nett, Rainer Rößling, Bernd Seiler, Frank Seiler, Theo Thomas, Albrecht Spether, Roland Till und Hanni Werthwein.
Der Ehrenvorsitzende Heinz Kohl richtete Worte des Dankes an den ausgeschiedenen Vorsitzenden, bezeichnete ihn als Kämpfer für den Liederkranz und die Sängersache. Im Jahre 1957 eingetreten, übernahm Helmuth Neuthinger bereits 1965 als Beisitzer Verantwortung, war ab 1968 als 2. Schriftführer tätig ehe er 1985 den Vorsitz übernahm. Unter ande-rem war er als Theaterspieler, Solist bei Konzerten und auch als Souffleur eine Klasse für sich. Nicht von ungefähr kam die Ernennung zum Ehrenmitglied im Jahre 2000. Ebenso ist der ehemalige Vorsitzende im Besitz aller Ehrennadeln des Vereins, des Sängerkreises Weinheim und des Badischen Sängerbundes. Nicht von ungefähr kommt die Würdigung sei-ner Verdienste im Ehrenamt mit der Verleihung der Landesehrennadel und der Ehrennadel der Stadt Weinheim. Heinz Kohl schloss seine Rede mit den Worten:
"Helmuth du warst ein hervorragender Vorsitzender, mit Herzblut bei der Sache, stets zum Wohle des Liederkranzes."
Unter anhaltendem Beifall der Versammlung ernannte er ihn im Auftrag des Vereins zum Ehrenvorsitzenden, wobei die eigentliche Ehrung mit Urkunde im Rahmen des Familienabends stattfindet. Nicht vergessen wurde bei den Dankes-worten auch Neuthingers Frau Karin, die ihm stets zur Seite stand und auch für den Verein immer das Beste wollte.
Mit bewegten Worten dankte Neuthinger für die erwiesene Ehre und versicherte, dass er mit Rat und Tat seinem Nach-folger zur Verfügung stehen würde.
Dirigent Ludwig Reinhard gratulierte dem neuen Ehrenvorsitzenden und wünschte dem neuen Vorsitzenden Jochen We-ber eine glückliche Hand. Dann übernahm der Vorsitzende die Leitung der Versammlung, gab die bisher bekannten Ter-mine für das Jahr 2005 bekannt und verlas diverse Neujahrsgrüße. Die Versammlung endete mit einem gemeinsamen Lied.
Familienabend und Vereinsball beim MGV "Liederkranz" Sulzbach
Ehrungen ein Höhepunkt des Abends - Erstmals Ehrennotenschlüssel in Gold verliehen - Martin Knapp und Albrecht Spether erhalten Kreisehrennadel
Sulzbach. (RN) Würdig war der Rahmen für die Ehrung verdienter Mitglieder, den der MGV Liederkranz Sulzbach mit seinem Vereinsball und Familienabend schuf. Groß war die Schar der Jubilare, die für 40, 50 und 60 Jahre Vereinstreue mit viel Lob und Anerkennung ihre Ehrung erfuhren.
Vorsitzender Jochen Weber freute sich sehr über den guten Besucherzuspruch und begrüßte herzlich die Gäste, darunter Orts-vorsteher Josef Klemm mit Gattin, Vertreter des Sängerkreises Weinheim, Werner Winkler, die Ehrenmitglieder und Jubilare. Besondere Grüße gingen natürlich auch an den Dirigenten, Musikdirektor Ludwig Reinhard mit Gattin, wobei er betonte, dass zu ihm ein besonderes Vertrauensverhältnis bestehe, was 40 Jahre Harmonie und erfolgreiche Zusammenarbeit verdeut-lichen. Dieses 40jährige Jubiläum, so Weber, werde mit einem Open Air Konzert am 15. Juli gebührend gefeiert und gewürdigt.
Durch das kleine Programm führte Horst Otto und dieses eröffnete der Chor ausdrucksvoll und stimmsicher mit, "The Rose" von M. Kuhn und "Wahre Liebe" von L. Janacek. Im Rahmen der Ehrungen trat der Chor dann nochmals in Aktion und zwar mit, "Lauf, Jäger lauf" von W. Heinrichs und "Lumpeliedl" von W. Trapp. Zwischen den einzelnen Programmpunkten und auch da-nach, spielte Udo Liebetrau zum Tanz auf und auch hier bewiesen die "Liederkränzler", dass sie nicht nur singen sondern sich auch sicher auf dem Tanzboden bewegen können.
Werner Winkler überbrachte die Grüße des Sängerkreises und ehrte mit Urkunde und Goldener Ehrennadel vom Badischen Sängerbund die Aktiven Ernst Hilkert, Kurt Hilkert, Erwin Lechert, Rudi Neumann und Bernd Schmitt für 40 Sängerjahre. Jochen Weber sprach den Jubilaren Glückwünsche aus und fand für alle persönliche und herzliche Worte. Er hob auf die Verdienste und Vereinstreue ab, ohne die ein Verein nicht existieren könne. Auch blickte er zurück - wie auch später bei den 50 und 60 jäh-rigen Jubilaren - auf das Eintrittsjahr und erinnerte an das damalige Geschehen in Sport und Politik.
Zu den bereits genannten Jubilaren für 40 Jahre gesellten sich noch Adam Braun, Edmund Dreikluft, Walter Erdmann, Gerhard Finze, Josef Klemm, Dr. Dieter Klinkenberg, Gerd Knapp, Willi Ullrich und Robert Wolk. Aus seinen Händen, assistiert von Mar-tin Knapp, Albrecht Spether und Rudi Weber erhielten die Geehrten die Goldene Vereinsehrennadel, eine Ehrenurkunde und ein Weinpräsent. Für 50 Mitgliedsjahre standen für Hermann Gahai der Ehrenteller des Vereins, die Urkunde und ein Weinprä-sent bereit.
Eindrucksvoll aber auch geheimnisvoll ist die magische Zahl 60 und hinter ihr verstecken sich unzählige Geschichten und Erlebnisse. Diesbezüglich war die Vereinsführung in der glücklichen und stolzen Lage ebenfalls Jubilare zu ehren. Werner Winkler vom Sängerkreis Weinheim oblag es, drei aktiven Sängern für ihr Engagement zu danken und sie mit Urkunde und Goldener Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes auszuzeichnen. Als Zugabe durfte er noch seitens des Sängerkreises die Schubert - Plakette überreichen. Die stolzen Jubilare waren Egon Dreikluft, Heinz Kohl und Edgar Seiler. Hierzu gesellten sich für 60 Jahre Mitgliedschaft, Hans Kohl, Heinz Müller, Johann Post, Herbert Schäfer und Paul Weber. Alle Jubilare erhielten vom Verein ein Weinpräsent, eine Urkunde und den Ehrennotenschlüssel in Gold, der erstmals verliehen wurde und den alle mit stolz am Revers trugen.
Überrascht von einer besonderen Ehrung wurden der 2. Vorsitzende Martin Knapp und 1. Kassier Albrecht Spether, die beide nun 10 Jahre mit Engagement, Schwung und Freude ihre Arbeit bewältigen zum Wohle des Vereins. Aus des Händen des Kreisvertreters erhielten beide die Kreisehrennadel in Silber und die entsprechende Urkunde.
Seitens der Jubilare dankte der Ehrenvorsitzende Heinz Kohl für die Ehrung , blickte dabei zurück aber auch nach vorne. Er sprach von glücklichen und schönen Jahren, die er nicht vermissen möchte. Die Jugend ermunterte er, in die Fußstapfen der Jubilare zu treten damit sie auch einmal den Dank des Vereins ernten dürfen. Dann setzte der Projektchor des Vereins, unter Leitung von Peny Bauer, einen bewundernswerten Glanzpunkt des Abends, mit "Oh happy day", "We love Somebody" und "Heaven is a wonderful day", begleitet von Tamara Bauer am Klavier.
Mit einer Bildershow, musikuntermalt und Schriftzügen versehen, vom Familienausflug nach Tschechien, weckten Christel und Rudi Neumann schöne Erinnerungen an einen tollen Ausflug und Vorfreude auf den Ausflug im nächsten Jahr nach Pfunds in Tirol kam damit auf.
Nachdem die Tombola, deren Lose rasch vergriffen waren und die Gegenstände neue Besitzer gefunden hatten, konnte munter getanzt und geplauscht werden, denn Gesprächsstoff gab es ja genügend. Um Mitternacht war ja Muttertag weshalb alle anwe-senden Damen mit einer Rose überrascht wurden. Ebenso konnten zwei Geburtstagskinder Glückwünsche entgegen nehmen.
Dankesworte sprach der Vorsitzende allen Helfern aus, die den Abend gestaltet und vorbereitet hatten und auch der Kath. Kirchengemeinde für die Bewirtung. Besonderer Dank ging an Lore Weber für das geschaffene Ambiente im Saal in dem sich alle wohlfühlen konnten und an Familie Werthwein für den schönen Blumenschmuck.
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